Copyright-Wächter kündigen Durchsuchungen an
Filesharing: Niederländische P2P-Szene im Umbruch
Die niederländische Anti-Piraterie-Organisation Brein will in den kommenden Tagen mit Durchsuchungen gegen P2P-Portale vorgehen. Brein-Chef Tim Kuik kündigte die Durchsuchungen jetzt vorab in einer niederländischen Wirtschaftszeitung an. Eine Reihe von Seiten-Betreibern beeilte sich daraufhin, ihre Angebote aus dem Netz zu nehmen.
Anlass für die Durchsuchungen ist offenbar die Wiederauferstehung der Bittorrent-Website Suprnova.org. Suprnovas Nachfolger Newnova wird in den Niederlanden gehostet. Auch eine ganze Reihe weiterer Bittorrent-, Edonkey- und Usenet-Link-Webseiten sind derzeit in den Niederlanden beheimatet.
Dies könnte sich durch die Brein-Ankündigung jedoch bald ändern. So berichtet Slyck.com, dass sowohl die Bittorrent-Seite Snarf-it als auch das Usenet-Angebot Newzmonster bereits ihre niederländischen Server verlassen haben. Auf den Webseiten hieß es demnach zwischenzeitlich: "Wir hoffen, euch bald von einem sonnigeren Ort aus begrüßen zu dürfen." Mittlerweile sind beide Angebote offline.
Die vorzeitige Ankündigung der Durchsuchungen könnte auch taktische Gründe gehabt haben. Brein hat in der Vergangenheit eher durchwachsene Ergebnisse beim Bekämpfen von P2P-Piraten erzielt. Zwar gelang es der Organisation, die beiden P2P-Webseiten Shareconnector und Releases4U aus dem Verkehr zu ziehen. Doch Brein verlor ein Verfahren gegen eine niederländische MP3-Suchmaschine und steckte auch im Verfahren gegen einzelne Uploader eine Niederlage ein.
Mit dem Abwandern der P2P-Webseite schlägt man jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe: Brein kann sich rühmen, P2P-Angebote aus den Niederlanden vertrieben zu haben - und vermeidet gleichzeitig die teuren und arbeitsintensiven juristischen Auseinandersetzungen mit ihren Betreibern.

Anfang Dezember könnte es zu einem Massensterben bekannter Torrent-Sites kommen. Ein niederländischer Netzanbieter, der bisher zahlreichen P2P-Communities eine Heimat bietet, will sich dann von derartigen Angeboten trennen. Schuld daran ist der wachsende Druck von Urheberrechtsverbänden.
Der russischen Polizei ist ein Schlag gegen ein großes Filesharing-Portal gelungen. Bei einer Razzia in Moskau wurden die Betreiber des BitTorrent-Trackers "Interfilm" festgenommen. Ihnen droht nun eine mehrjährige Gefängnishaft. Das Portal wird dennoch weiterbetrieben. Interfilm gilt als eine der größten Quellen für im Kino abgefilmte Kinofilme.
Die holländische BitTorrent-Suchmaschine Mininova schaltet als Folge einer Unterlassungserklärung große Teile des Angebots ab. Die Administratoren haben sämtliche Torrents aus der Datenbank entfernt, die nicht über den hauseigenen Vertriebsdienst "Mininova Content Distribution" auf das Portal gelangt sind.






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insgesamt 2 BeiträgeWie Anonym1 schon sagte.. er kann n Dreck amchen, sich nur nicht damit rühmen? Mein Gott was hat er damit schon erreicht.. Die Mieten sich die Server dann halt wo anders und gut ist.´.. Denken die wirklich das man...
Na gut wenn die Anti-Piraterie-Organisation Brein meint sie hat des geschafft..hm aber das angebot wird weiterhin bestehen...was wills sie schon dagegen machen..ausserdem des scheiss gelaber u. gemache was bringt des...