Funktionsweise und Fachsprache der Firewall erklärt
DMZ, NAT & Co - so arbeitet eine Firewall
Sascha Hottes
Fazit
Was genau die Firewall leistet? Hersteller behaupten, sie spare Zeit und Geld. Das mag langfristig sogar stimmen, doch muss erst einmal eine Menge Zeit investiert werden, damit die Firewall dem Anspruch gerecht wird. Zumindest Unternehmen sollten hier nicht am falschen Ende sparen. Für Privatanwender ist der Aufwand nicht ganz so groß - eine Netzwerk-Router mit Firewall ist meist schon ausreichend. Und wer ganz sicher gehen will, installiert sich noch eine Software-Firewall auf dem Rechner dahinter.
Technische Grenzen und Grenzfall Mensch
Doch auch die beste Firewall bietet keinen absoluten Schutz. Ein unerfahrener Nutzer, der aus einem E-Mail-Anhang unbemerkt ein Trojanisches Pferd herauslässt, kann die Arbeit des Firewall-Administrators mit einem Schlag zunichte machen. Und auch gut vorbereitete Attacken von außerhalb können eine Firewall durchbrechen oder lahm legen.
Wer eine Firewall verwaltet, sollte deshalb nicht nur auf ausreichende Schulung der Benutzer Wert legen, sondern das System und den automatisch erstellten Bericht der Firewall auch ständig im Blick haben. Manche Attacken lassen sich nämlich an bestimmten Netzwerkverkehrsmustern erkennen. Automatische Einbruchserkennung und Benachrichtigungen helfen, dass der Administrator nicht ständig neben einem Terminal übernachten muss - können ihm aber auch in mancher Nacht den Schlaf rauben.
Weitere Artikel zum Thema
-
Conficker.A: Microsoft warnt vor Windows-Wurm
Sicherheitslücke in Windows-Systemen bereitet große Sorgen
-
Sicherheitswarnung für Acrobat-Benutzer
Neue Trojaner-Schwemme nutzt Schwachstellen aus
-
Desktop-Firewalls: Warum jeder eine haben sollte
Trotz Lücken unheimlich nützlich
Mehr über: Software, Sicherheit, Tutorial, Firewall, Windows-Optimierung, Sicher im Internet
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben








