Schlankes Designerstück im BTX-Format
Dell Dimension 5150C im Test: Komplett-PC, schön klein und leise
Benjamin Schnitzler
Innenraum: Eng, aber durchdacht
Zum Öffnen des Rechner muss lediglich ein Scharnier auf der Oberseite nach hinten geschoben werden. Nach dem Abnehmen der Gehäusewand präsentiert sich uns ein aufgeräumter, aber sehr enger Innenraum. Kaum ein Millimeter Platz scheint hier verschwendet, alle Komponenten liegen dicht an dicht. Auf Normalgröße setzt Dell bloß bei Prozessor und Festplatte. Während das DVD-Laufwerk aus dem Notebook-Zubehör stammt, passt die Grafikkarte nur mit halber Bauhöhe hinein.
Festplatte, optisches Laufwerk und Kartenleser lassen sich ohne Zuhilfenahme des Schraubenziehers entnehmen. Um an den Prozessor zu gelangen, müssen wir hingegen zwei Schrauben lösen. Im Dimension 5150C drehen nur zwei Lüfter ihre Runden - einer hinter dem Tragegriff, einer unter dem Netzteil. Auf Prozessor, Mainboard und Grafikkarte befinden sich passive Kühlkörper. Damit es unter der Haube nicht zu heiß zugeht, sorgt eine großzügig perforierte Rückseite für Frischluft.
Dell Dimension 5150C
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Zubehör: Schnurlose Eingabegeräte und Wireless LAN inklusive
In der Systemkonfiguration Multimedia Home gehören eine externe Wireless-LAN-Karte für den USB-Anschluss sowie schnurlose Maus und Tastatur bereits zum Standardrepertoire. Bei den günstigeren Varianten "Entertainment" und "Classic" müssen dafür allerdings Aufpreise von jeweils 46,40 Euro in Kauf genommen werden. Von der WLAN-Karte profitieren in erster Linie diejenigen, die des Öfteren Daten zu ihrem Notebook transferieren oder einen kabellosen Router ihr Eigen nennen.
Die schnurlosen, eher bieder gestalteten Eingabegeräte wollen nicht so recht zum eleganten Hauptdarsteller passen. Dafür erweisen sie sich als alltagstauglich und benötigen keine zeitraubende Gewöhnungsphase. Hervorzuheben im positiven Sinne sind die sehr leisen Schreibgeräusche der Tastatur sowie die integrierten Bedienelemente zum Abspielen von Videos und Musik. Sie harmonieren besonders gut mit Dells Multimedia-Software Media Experience, welche stark an das Windows Media Center erinnert, eignen sich jedoch auch für andere Programme. Leider fällt die Links- und Rechtshänder-Maus durch ihr hohes Gewicht negativ auf.
Geräuschentwicklung
Nach dem Einschalten besticht der Dimension 5150C durch sein ausgesprochen niedriges Betriebsgeräusch. Neben den Lüftern ist die Festplatte mit satten 16 Megabyte Cache kaum zu hören, wenn diese zuvor über das BIOS in den leisen "Quiet"-Modus versetzt wurde. In der schnellsten Einstellung "Performance" gewinnt vor allem das knatternde Zugriffsgeräusch erheblich an Lautstärke.
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