Digitales Kino in Deutschland - noch zögern die Betreiber
Uneinigkeit über die Qualität
Es gibt aber auch weniger zögerliche Kinobetreiber in Deutschland. Dazu gehört auch die FSF mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen ist im Besitz der Ufa-Paläste in Dresden und Düsseldorf, die jeweils mit einem digitalen Projektor ausgestattet sind. Auch der neue Harry Potter-Film sei ein Grund gewesen, zwei weitere digitale Projektoren zu bestellen, sagt Geschäftsführerin Marianne Riech.
"Die neue Technik hat mich wirklich überzeugt. So klare und gestochen scharfe Bilder. Es ist beeindruckend", schwärmt Riech von ihren ersten Erfahrungen mit digitaler Bildqualität. Nur die Anzahl der im Verleih erhältlichen Filme lasse noch zu wünschen übrig.
Von der Qualität zeigt sich der Betreiber CinemaxX noch nicht so überzeugt. Die Unterschiede zwischen einer guten 35 Millimeter- und einer digitalen Kopie seien marginal und für das menschliche Auge kaum zu erkennen, argumentiert Unternehmenssprecher Arne Schmidt. Allerdings seien viele Zelluloidfassungen nicht gut. Zumindest dieses Problem hätte sich bei digitalem Kino weitestgehend erledigt.
All diese Startschwierigkeiten haben unsere österreichischen Nachbarn anscheinend überwunden. Der größte Kinobetreiber, die Constantin Film Unternehmensgruppe (Cineplexx), hat gerade angekündigt die neue Technik flächendeckend einzuführen. In fünf Bundesländern wird der Betreiber seine Lichtburgen mit dem digitalen Standard aufrüsten. Harry Potter Fans können dort ihren Helden also bereits digital genießen.
Digitale Blockbuster
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Bild vergrößern Nicht nur als 35-Millimeter-Version zu haben - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Nicht nur als 35-Millimeter-Version zu haben - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Wird ebenfalls den Kinos als digitale Kopie zu Verfügung stehen - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Ein Grund für Österreich auf digitales Kino um zu rüsten






