Praktisches Komplettsystem mit eingebautem MP3-Player
Auspacken und losfahren: Navi-System Acer d100 im Test
Michael Knott
Die Empfangsleistung der GPS-Einheit reichte bei unseren Testfahrten aus. In der Stadt allerdings lieferte der d100 ein nicht ganz so rosiges Ergebnis. Dort wo GPS-PDAs wie der Yakumo Delta noch Signale vom Himmel fischten, blieb der Bildschirm im Falle Acer leer.
Direkt aus dem Startmenü lässt sich der Punkt "Kontakte" aufrufen. Der Acer d100 lässt sich über den USB-Anschluss mit Outlook-Kontaktdaten abgleichen. Ist dort die komplette Adresse hinterlegt, kann die Zielführung direkt von dort aus gestartet werden. Das recht mühsame Tippen auf der virtuellen Tastatur entfällt somit. Ebenso kann einer der zahlreichen "Point of Interest", also Sehenswürdigkeiten der Umgebung angesteuert werden. Nicht nur die nächste Tankstelle ist in der umfangreichen Datenbank hinterlegt, sondern auch Werkstätten, Restaurants, Hotels und vieles mehr.
Nette Gimmicks
Unser Testgerät zeigt sogar Fotos auf dem Display mit einer maximalen Auflösung von 320 x 240 Pixel an. Die JPEG-Dateien lassen sich zoomen, drehen und als Diashow abspielen. Ein nettes Gimmick.
Gleiches gilt für den integrierten MP3-Player. Wer WMA-, WAV- oder MP3-Dateien auf die SD-Karte kopiert, kann diese entweder über den eingebauten Lautsprecher, oder über einen angeschlossenen Kopfhörer abspielen. Das Problem: Während der Fahrt, also bei aktiver Navigation, ist eine Musikwiedergabe nicht möglich. Als MP3-Player taugt der d100 daher nur bedingt. Immerhin lassen sich einzelne Titel wiederholen oder in zufälliger Reihenfolge abspielen.
Fazit
Acers d100 ist ein äußerst praktisches Navi-Gerät welches sich ohne Probleme bedienen, installieren und handhaben lässt. Besonders gut haben uns das feine Display und die Möglichkeit gefallen, das Gerät auch ohne festen Stromanschluss betreiben zu können. Dennoch ist die circa 429 Euro teure Einheit nicht über jeden Zweifel erhaben.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
« zurück 1 | 2 | 3 | 4 weiter »
Mehr über: Hardware, Navigationsgerät, Acer, Testbericht
-
Discounter-Check: Zwei Navis, zwei Discounter
Das erste Netbook mit Intel Atom CPU in Deutschland -
Acer: Neue Full-HD-Notebooks in New York vorgestellt
Acer Aspire 8920G und Aspire 6920G -
UMTS-Weitwurf: Samsung SGH-Z500 im Test
Alles was UMTS zu bieten hat, kompakt verpackt
Links zum Artikel
Diesen Artikel verlinken
Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
nach oben









