NEC MultiSync LCD2080UXi im Test: Ein Flachbildschirm für alles
Urlaub für die Augen
Wer möchte, kann die Einstellungen der Bildqualität am Monitor selbst vornehmen. Wesentlich bequemer geht's dank "NaViSet" allerdings mit Maus und Tastatur. Vornehmlich für den professionellen Einsatz, beispielsweise in der Druckvorstufe oder auf dem CAD/CAM-Sektor, sind Merkmale wie eine sechs-achsige Farbkontrolle, Schwarzpegelanpassung und automatische Helligkeitsjustierung gedacht.
In der Größenordnung von 20,1 Zoll legt der Nachfolger des MultiSync 2080UX+ die qualitative Messlatte ein gutes Stück höher. Zumindest wenn wir bereits von netzwelt.de getestete S-IPS-LCDs wie den Iiyama ProLite E511S und Dell 2005FPW zum Vergleich heranziehen. Das sehr helle wie scharfe Bild des 2080UXi gleicht einer Art Erholungs-Urlaub für geschundene Sehorgane. Durch den hohen Kontrastreichtum können wir eine Vielzahl von Details und farblichen Abstufungen ausmachen, die sich auf qualitativ schlechteren Bildschirmen - besonders jenen mit TN-Technologie - kaum oder gar nicht erst blicken lassen.
Wer seinen Augen etwas Gutes tun will, sollte den Kontrast unter 60 Prozent oder gleich auf der Werkseinstellung von 50 Prozent belassen. Höhere Werte haben leider eine unangenehm grelle Darstellung zur Folge. Auf Wunsch übernimmt der Monitor selbst die Einstellung der Helligkeit. Wird die entsprechende Funktion im On-Screen-Menü aktiviert, erhöht sich die Helligkeit bei dunkleren Bildern, während sie bei helleren absinkt.
Ass bei Blickwinkelabhängigkeit und Auflösungswechsel
Unter anderem gefällt uns am 2080UXi besonders die hervorragende Blickwinkeltoleranz, die der eines Röhrenmonitors gefährlich nahe kommt. Denn selbst bei extremen Einsichten leidet die Darstellung kaum. Bei sehr dunklen Bildschirminhalten und schummrigen Lichtverhältnissen kann es allerdings vorkommen, dass Teile der Oberfläche mit einem leichten Glanz überzogen werden. Zu wirklich störenden Spiegelungen kommt es jedoch in keiner Situation. Die Ausleuchtung ist nahezu perfekt. Ein sehr feiner, minimal hellerer Streifen am oberen Rand wird ebenfalls nur bei dunklen Bildern sichtbar und macht sich selbst dann nicht weiter störend bemerkbar.
Links zum Thema
- NEC
- Eizo L997 im Test
- Sony SDM-HS95P im Test
- Eizo L778 im Test
- NEC MultiSync LCD2180UX im Test
- Dell 2405FPW im Test
- Dell 2005FPW im Test
- Eizo FlexScan S1910 im Test
- NEC MultiSync LCD2170NX im Test
