Notizblock-Killer: Palms 100-Euro-PDA im Test

Fazit

Werbung

Wer sich bislang nur schweren Herzens vom altbewährten Notizblock trennen konnte, kann mit dem Palm Z22 den Sprung in die neue Datenerfassung sehr günstig wagen. Wirklich unsanft landet man mit dem kleinen Organizer nicht. Einfache Bedienung, eine lange Akkulaufzeit von circa einer Woche bei normaler Nutzung, und der günstigen Einstiegspreis machen das Gerät interessant.

Auf der anderen Seite bietet der Z22 wirklich nur das Nötigste. Mit all den Funktionen die "große" Organizer bieten, angefangen von der Nutzung als MP3- und Video-Player, über eine eingebaute Kamera bis hin zu Bluetooth und WLAN, ist Palms Kleinster überfordert. Dafür wiegen solche Multimedia-Geräte aber mehr, sind größer und reißen ein viel größeres Loch in die Haushaltskasse.

Lieferumfang und technische Daten

Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 119 Euro. Wer ein wenig sucht bekommt den Z22 aber auch deutlich günstiger. Der Online-Versandhandel amazon.de etwa verlangt 99 Euro für den Palm-Neuling.

Zum Lieferumfang gehört ein USB-Kabel, ein Netzteil mit verschiedenen Reise-Aufsätzen, sowie eine Installations-CD und eine gedruckte Kurzanleitung.

Technische Daten

Palm Z22 - Technische Daten
ProzessorSamsung 200 MHz ARM-basierter Prozessor
Speicher32 Megabyte, davon 20 Megabyte nutzbar
AkkuFest installierter Lithium-Ionen-Polymer-Akku / bis zu acht Tage Laufzeit
BetriebssystemPalm OS 5.4
Abmessungen und Gewicht10,3 x 6,8 x 1,5 Zentimeter / 90 Gramm
BildschirmTFT-Farb-Touchscreen / 160 x 160 Pixel
Erweiterungkeine
SchnittstellenInfrarot, USB
AudioKein Anschluss für Kopfhörer vorhanden
Positiv
Kompakte Abmaße
Günstiger Preis
Einfache Bedienung
Lange Akkulaufzeit
Saubere Verarbeitung
Negativ
Schwaches Display
Kein WLAN, Bluetooth
keine Multimedia-Funktionen
Geteilter Bildschirm
magere Software

Links zum Thema