Notizblock-Killer: Palms 100-Euro-PDA im Test
Software und Ausstattung
Ist der interne Speicher voll, hilft nur gnadenloses Löschen. Palm verzichtet beim Z22 auf jede Art von Speichererweiterungen. So finden weder SD- noch CF- noch sonst irgendwelche Speicher-Karten Zugang.
Die wichtigsten Organizer-Programme hat unser Testmodell natürlich vorinstalliert. Adressen, Notizen, Memos und Termine verwaltet der Kleine also bereits direkt ab Werk. Dem Nutzer stehen zwei verschiedene Eingabe-Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder man bedient sich der einblendbaren Miniatur-Tastatur, oder man kritzelt mit der eigenen Handschrift direkt auf dem berührungsempfindlichen Display. Die Handschriftenerkennung funktioniert nach einer Eingewöhnungszeit gewohnt gut. Notizen lassen sich ausschließlich handschriftlich erfassen. Auf dem kleinen Display passen allerdings nur wenige Wörter nebeneinander.
Die vorinstallierte Software deckt leider wirklich nur das Allernötigste ab. Für Word-, Excel-, PDF- oder Powerpoint-Dateien sind Zusatzprogramme nötig. Auf der mitgelieferten Software-CD legt der Hersteller als kleines Trostpflaster aber einen eBook-Reader bei. Wirklich versöhnlich stimmt dies aber kaum. Der Z22 ist halt wirklich nur ein elektronisches Gedächtnis, nicht mehr.
Folgerichtig bietet die Hardware weder WLAN noch Bluetooth, dafür aber eine Infrarot-Schnittstelle. Der Datenabgleich mit dem Rechner kann daher entweder über das mitgelieferte USB-Kabel oder drahtlos über Infrarot bewerkstelligt werden. Die Synchronisation mit der Software "Palm Desktop" funktioniert in der Praxis, wie auch bei den anderen von uns getesteten Palm-Modellen, völlig reibungslos.

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