Viewsonic PJ755D: Leuchtstarker Beamer im Test

Helles Bild-in-Bild

Das Aufstellen des Beamers und der Anschluss an den Rechner ist eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Nach einer sehr kurzen Aufwärmzeit wirft der PJ755D das erste Bild an die Wand. Schon das Testbild gibt einen Ausblick auf die Leuchtstärke des Projektors. Im Testraum waren die Rolläden nicht heruntergelassen, die Sonne durchleuchtete das Büro, und künstliches Licht brannte. Trotzdem reichten die 2.700 ANSI-Lumen locker aus um selbst kleine Schrift deutlich ablesen zu können.

Rückseite des Viewsonic PJ755D

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Der Abstand zur Wand darf im Falle PJ755D minimal 1,20 Meter, und maximal zehn Meter betragen. In der Praxis entspricht das einer projizierten Bilddiagonalen von mindestens 0,62 Meter, und maximal 6,25 Meter. Das reicht aus um auch der ganzen Großfamilie das Fußballspiel zu zeigen. Um Verzerrungen die abhängig von der Position des Beamers entstehen können auszugleichen, bietet auch der PJ755D die so genannte Keystone-Funktion. Vertikale Neigungen von bis zu 16 Grad können so korrigiert werden. In der Horizontalen ist ein Ausgleich von fünf Grad möglich.

Das Bild überzeugt aber nicht nur durch die enorme Helligkeit. Auch die Farbtreue und der Kontrast beeindrucken. Für verschiedene Anwendungsgebiete (Spiele, PC, Filme, Benutzer, Dynamisch, Standard) hält der Testkandidat insgesamt sechs Optimierungs-Programme bereit. Auf Knopfdruck erhält man so das passende Bild zur Anwendung. Ebenso kann das Bild gespiegelt oder gedreht werden, was vor allem für eine Wandmotage sinnvoll ist. Der Projektor liefert entweder ein 16:9 oder ein 4:3 Bild.

Ein besonderes Feature des PJ755D ist die Bild-in-Bild-Funktion. So können zwei Quellen gleichzeitig dem Beamer zuspielen. Per Tastendruck kann der Inhalt bei Bedarf auch schnell getauscht werden. Im umfangreichen Menü steuert man alle wichtigen Einstellungen direkt vom Gerät, oder mit Hilfe der Fernbedienung.

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