Mit dem Bildschirm steigt und fällt die Freude an einer Digitalkamera

Digitalkamera-Technik: Das Display - viel gebraucht, oft unterschätzt

Digitalkameras haben gegenüber klassischen Kameras mit Film viele Vorteile. Einer der wichtigsten ist der eingebaute Bildschirm. Auf diesem Bildschirm (Display) lassen sich Fotos sofort anschauen und - falls sie misslungen sind - direkt von der Speicherkarte löschen. Lesen Sie hier, wie Displays unterschieden werden können.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Je höher die Auflösung, desto besser
  2. 2Energieverbauch
  3. 3Wer braucht welches Display?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Liquid-Crystal-Displays (LCD, Flüssig-Kristall-Display) einzuordnen. Als wohl markantestes Merkmal kann die Größe bezeichnet werden. Zwischen winzig und riesig ist auf dem Markt alles vorhanden. Als Standard können momentan Displays mit Diagonalen von 2,5 bis drei Zoll, etwa sechs bis acht Zentimetern, definiert werden.

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Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Winkel, von dem aus das Display betrachtet werden kann. Hier gibt es große Unterschiede. Einige LCDs sind bei kleinsten Veränderungen im Betrachtungswinkel kaum noch zu lesen. Wer seine Fotos gerne Freunden zeigt, das heißt die Kamera häufig in die Runde hält, um Fotos zu zeigen, wird sich über einen großen Betrachtungswinkel freuen.

Die Displayhelligkeit unterstützt den Fotografen, wenn er bei starkem Umgebungslicht fotografiert. Ein zu helles Display stört aber zum Beispiel in lichtschwacher Umgebung. Aktuelle Kameramodelle bieten daher schon variable Displays an, die je nach Umgebungslicht automatisch die Helligkeit regulieren. Eine besondere Displayklasse bilden die Touchscreen-Bildschirme. Sie sind berührungsempfindlich und machen die meisten Bedienelemente an der Kamera überflüssig. Die Bedienung des Geräts erfolgt fast nur über den Touchscreen. Es gibt schon Digitalkameras, deren Rückseite komplett aus einem Display besteht - Die Touchscreen-Technik hat dies ermöglicht.

Je höher die Auflösung, desto besser

Ein weiteres LCD-Merkmal ist die Auflösung. Hier gilt: je mehr, desto besser. Eine hohe Auflösung des Displays hat den Vorteil, dass sich Unschärfe und Details im Bild wesentlich schneller erkennen lassen. Aktuelle Spitzenwerte sind Auflösungen zwischen 180.000 und 205.000 Bildpunkten bei 2,5 Zoll Bildschirmdiagonale. Ebenfalls wichtig ist die Geschwindigkeit des Displays. Damit ist die Bildwiederholrate und die Aktualität des Bildschirms gemeint. Langsame LCDs zeigen eine verzögerte Darstellung der Realität (geringe Aktualität) und können schnelle Objekte nur sehr unscharf anzeigen. Eine Verfolgung von Objekten im Display, zum Beispiel von einem laufenden Fußballer, ist mit langsamen Varianten kaum möglich.

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