Tücken beim Internet-Banking
Tutorial: Online-Banking, aber sicher
Sicherheit
Das Internet ermöglicht Dinge von Zuhause zu erledigen. Nach einer ausgiebigen Einkaufstour im Webshop oder bei Ebay hilft Online-Banking bei der schnellen Bezahlung der Ware. Die Online-Kontoverwaltung ist jedoch riskant, immer wieder kommt es zu Zwischenfällen und Betrügereien. Dabei ist es doch gar nicht so schwer, sich zu schützen. Dieses Tutorial zeigt, wie es geht.
Wer elektronische Wege nutzt, um seine Bankgeschäfte zu erledigen, ist in Gefahr: An manipulierten Geldautomaten können Betrüger die PIN ausspähen und die Karte auslesen. Mit einer nachgemachten Karte wird dann das Konto leer geräumt. Ähnliche Gefahren drohen beim Online-Banking, hier lauern Phisher und Hacker darauf, den elektronischen Sparstrumpf auszuräumen.
Riskant: Das PIN/TAN-System
Dabei ist Online-Banking an und für sich sicher: Wer den Zugang über jeden beliebigen Internetbrowser möchte, braucht Kontonummer und eine Persönliche Identifikationsnummer, die PIN, die von der PIN der EC-Karte abweicht. Wer diese Daten hat, kann das Konto einsehen, den Kontostand überprüfen und nachschauen, welche Ein- und Auszahlungen über das Konto gegangen sind. Um tatsächlich aktiv mit dem Konto zu arbeiten bedarf es außerdem einer Liste mit Transaktionsnummern, die so genannte TAN-Liste.
Bei den TANs handelt es sich normalerweise um eine sechsstellige Zufallszahl, die auf der Liste zu finden ist. Rund 50 TANs befinden sich auf einer solchen Liste, eine neue Liste wird automatisch zugestellt, wenn die alte Liste fast verbraucht ist. Mit einer Zahl aus der neuen TAN-Liste wird die alte Liste deaktiviert, die Zahlen werden ungültig. Zum Gegencheck wird noch eine TAN aus der alten Liste benötigt, weshalb man immer ein oder zwei TANs in Reserve halten sollte.
Die Phishing-Gefahr
Die Zahlen auf der TAN-Liste sind auf dem Bankrechner gegengespeichert und nur einmal gültig. TANs müssen für jede Überweisung oder Änderung eines Dauerauftrages eingeben werden. Der Bankrechner überprüft die Nummer und übernimmt die Transaktion, danach verfällt die Nummer. Das Problem ist, dass nur eine einzige TAN reicht, um das gesamte Konto leer zu räumen, weshalb die TAN-Liste an einem sicheren Ort aufbewahrt werden sollte.
Da die TAN so wichtig ist, arbeiten Betrüger vor allen Dingen an der Erbeutung einer gültigen TAN-Nummer. So genannte Phishing-Mails geben vor, von einer Bank geschickt zu sein, die dringend die Eingabe von persönlichen Daten - darunter der Kontonummer, der PIN und der TAN - benötigt. Die Links in solchen Mails leiten normalerweise zu Websites weiter, die den Online-Banking-Portalen der Banken gleichen wie ein Ei dem anderen. Wer hier seine Daten eingibt, hat schon verloren: Die Betrüger speichern die Eingaben in einer eigenen Datenbank und wählen sich später in das echte Konto ein. Das Geld ist futsch und der Kontoinhaber muss der Bank gegenüber beweisen, dass er sich das Geld nicht selbst überwiesen hat.
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Hallo,
der Artikel enthält einige Mängel:
- Er sollte wesentlich eindeutiger betonen, dass vorallem bei Verwendung des PINTAN-Verfahrens eine Firewall und ein Virenscanner eingesetzt werden sollten. Außerdem sind Updates dieser Schutzprogramme sowie des Betriebssystems DRINGEND zu empfehlen. Ist erst der PC kompromitiert ist Online-Banking nicht mehr sicher. Ob PIN und/oder TAN auf dem PC gespeichert wurden, oder nicht spielt dann keine Rolle mehr.
- Für die Nutzung des HBCI-Verfahrens mit Chipkarte wird ein HBCI-fähiger Kartenleser benötigt. Ein "EC-Kartenleser" genügt nicht und wird damit zum Fehlkauf.
Danke für den Tipp. Es ist korrigiert.
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