Alptraum Arcor: "Man wird immer nur vertröstet" (Update)
"Nie angekommen"
Am nächsten Tag trifft ein Paket mit der Arcor-Hardware ein, das E. zwei Tage später zusammen mit dem eingeschriebenen Brief vom 30. Mai an Arcor zurückschickt. Am 5. Juli schaltet Arcor den Anschluss: E. kann zwar telefonieren, aber ins Internet kommt er nicht. Wieder ruft E. bei der Hotline an, er bekommt den Rat, bei der Telekom einen "Rückportierungsauftrag" zu bestellen und ihn unterschrieben an Arcor zu schicken. Genau das tut E. sofort.
Ein Rückportierungsauftrag ist ein Formular, das bei einem Anbieterwechsel die Mitnahme der Rufnummer ermöglichen soll. Der Auftraggeber - in diesem Fall Bernd E. - muss es unterschreiben, allerdings muss es der neue Anschlussanbieter - in diesem Fall die Telekom - an Arcor schicken.
Am Tag darauf hat E. wieder einen Brief von Arcor im Briefkasten. "Ihren Kündigungsvorgang können wir erst nach Eintreffen der Beauftragung durch Ihren neuen Netzbetreiber weiter bearbeiten", heißt es darin. Am 7. Juli bekommt E. einen Brief mit den Zugangsdaten. Am 10. Juli horcht E. bei der Telekom wegen des Rückportierungsauftrags nach. Dieser sei am 8. Juli an Arcor gegangen, heißt es.
Am 20. Juli fragt E. wieder bei der Arcor-Hotline nach. Der Rückportierungsauftrag sei nie angekommen. "Das kennen wir ja schon", ärgert sich E., "wieder sind die anderen Schuld. Übrigens sind bis heute unsere Briefe angeblich nicht angekommen. Komisch nur, dass der von uns am Telefon verlangte Teamleiter uns erklären wollte, wie ein Kündigungsschreiben aussehen soll. Der behauptete nämlich, dass unser Schreiben keine Kündigung ist, da wir ja nicht Kündigung als Überschrift verwendet haben. Woher weiß er das bloß, wenn doch bis heute gar kein Brief von uns angekommen ist?" Zur Sicherheit fordert E. Arcor am 25. Juli in einem Brief auf, den Rückportierungsauftrag zu bearbeiten und widerruft dabei auch seine Einzugsermächtigung.
Am 26. Juli verbringt E. wieder eine Stunde in der Arcor-Warteschleife. Eine Mitarbeiterin verspricht ihm, dass der Rückportierungsauftrag innerhalb von einer Woche bearbeitet werde. Am 28. Juli bekommt E. jedoch einen Brief, dass der Rückportierungsauftrag nicht eingegangen sei. Am 3. August faxt E. den Rückportierungsauftrag erneut an Arcor. Er ruft auch noch einmal beim Kundenservice an: "Nach zwei Stunden Warteschleife teilte man uns mit, dass die Kundenbetreuer keinerlei Befugnisse oder Möglichkeiten hätten, den Kunden zu helfen", schimpft E. Er bekommt die Telefonnummer der Beschwerdestelle, die aber ständig besetzt ist.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 129 Beiträge
...wenn alle nur Probleme hätten mit Arcor,gäbe es die heute nicht mehr,ist ja wohl logisch... Zitat: Ich weiß nicht ob ich zu denen gehen soll oder...
Ui. Das klingt übel. Aber es gibt auch welche die bei arcor sind und keine Probleme haben. Ich weiß nicht ob ich zu denen gehen soll oder nicht. Dummerweise habe ich am Telefon schon Daten angegeben und die wollen...
Hi! ...dazu kann ich nur sagen,Arcor lässt grüssen....Den ein erwischt es früher,den anderen eben später mit den Problemen bei Arcor. @freezed Das kommt drauf an welche nummer du...
Was für Deppen. :rolleyes:
Ich bin seit vielen Jahren zufriedener Arcor-Kunde gewesen. Doch nun meine Geschichte. Ende 2007 bot mir Arcor an, meine Leitung auf 16000 hochzuschrauben und ich sollte dafür auch noch weniger...