Logitech G7 Laser Mouse im Test: Schnurloses Spielzeug für Enthusiasten
Innovativ, aber kein Leichtgewicht
Spiele- und Alltagstauglichkeit
Zum Spielen ist die Logitech G7 wie geschaffen. Zu diesem Schluss kommen wir schon nach wenigen Schüssen mit der "Railgun" des Multiplayer-Shooters Quake III. Welche der fünf Empfindlichkeits-Modi gerade eingestellt ist, wird durch rote LEDs signalisiert. Da die G7 deutlich mehr auf die Waage bringt als die verkabelte Razer Copperhead oder Diamondback, lässt sie sich etwas weniger rasant über das Mousepad scheuchen. Das empfinden wir jedoch kaum als störend, da der schwereren G7 sehr gleitfähige und fast geräuschlose Teflon-Füßchen eine mehr als ausreichende Leichtfüßigkeit bescheren.
In manchen Situationen kann ein höheres Gewicht sogar Vorteile mit sich bringen. Zum Beispiel dann, wenn ein Bild oder Foto aufs Pixel genau bearbeitet werden muss und eine standfestere weil schwerere Maus unliebsamen Ausrutschern vorbeugt. Wer mit der Schwere der G7 leben kann und außerdem Rechtshänder ist, bekommt ein hervorragendes Spielgerät, dass noch besser in der Hand liegt als die Razer Copperhead.
Logitech G7 Laser Mouse im Test
Denn eine speziell für Computerspieler entwickelte Maus, die ohne Kabel auskommt, suchte der ambitionierte Gamer bisher vergeblich.
Weiterhin kann die Gamer-Maus sechs Tasten und zwei Akkus mit jeweils zehn Stunden Laufzeit ihr Eigen nennen.
Es gab noch nie eine teurere Maus aus dem Hause Logitech. Doch nicht allein der hohe Preis von mindestens 90 Euro verleiht der G7 Laser Mouse ihren Ausnahmestatus.
Außerdem besticht die G7 durch eine hohe Präzision und einen Laser-Sensor, der auf nahezu jeder Oberfläche funktioniert.
Der flache Spezialakku verhilft der Logitech G7 gegenüber kabelfreien Werkskolleginnen wie der MX 700, MX 900 oder MX 1000 zu einer Gewichtsersparnis von mindestens 30 Gramm. Während ein gewöhnlicher AA-Akku etwa 27 Gramm wiegt, bringt die Energieversorgung der G7 gerade mal 18 Gramm auf die Waage. Mit ihrem Gesamtgewicht von 131 Gramm zählt sie aber dennoch zu den leichteren Schnurlos-Mäusen auf dem Markt.
Allein auf weiter Flur
Mit dem Konzept einer schnurlosen Laser-Maus für Computerspiele fristet die Logitech G7 noch ein Ausnahmedasein. Der hohe Preis von bis zu 100 Euro wird höchstwahrscheinlich dazu beitragen, dass es noch eine ganze Weile so bleibt. Obwohl wir eine zweite Daumentaste sowie umfangreichere Software-Funktionen vermissen, finden wir die G7 insgesamt sehr gelungen. Über das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte der Käufer jedoch besser den verzeihenden Schweigemantel des Hardcore-Gamings breiten.
Links zum Thema
- Laser Mouse 6000: Microsofts erste Gamer-Maus im Test
- Raptor-Gaming M2 mit 2.400 dpi im Test
- Logitech MX 518, Razer Diamondback und Saitek Gaming Mouse im Vergleichstest
- Razer Copperhead und Diamondback im Vergleichstest
- Logitech MX 1000 und MX 510 im Vergleichstest
- Laser-Mäuse von Logitech, Trust und Typhoon im Vergleichstest
- Logitech
