Logitech G7 Laser Mouse im Test: Schnurloses Spielzeug für Enthusiasten
Software: Übersichtlich, bedienerfreundlich und erweiterungsbedürftig
Im Gegensatz zur Logitech MX 510, MX 518 und MX 700 verfügt die G7 nur über eine Daumentaste auf der linken Seite. Das finden wir insofern schade, als dass dadurch das Hin- und Herschalten zwischen Internet-Sites nur noch in eine Richtung möglich ist. Von einer bis zu 100 Euro teuren Maus hätten wir an dieser Stelle mehr erwartet. Sonst leistet sich die G7 keine größeren Patzer. Die Tasten sind leichtgängig, hochwertig verarbeitet und gut zugänglich.
Nur für die beiden Tasten zur Justierung der Empfindlichkeit muss sich der Zeigefinger verbiegen oder der Mittelfinger erst noch gewöhnen. Das Mausrad setzt beim Drehen einen recht hohen Widerstand entgegen, was der Bedienbarkeit jedoch eher nützt als schadet. Bei der sehr schwergängigen Radtaste verhält es sich leider genau umgekehrt. Überaus gelungen finden wir allerdings wiederum den horizontalen Bildlauf, den Logitech kaum hätte besser umsetzen können.
Logitech G7 Laser Mouse im Test
Denn eine speziell für Computerspieler entwickelte Maus, die ohne Kabel auskommt, suchte der ambitionierte Gamer bisher vergeblich.
Weiterhin kann die Gamer-Maus sechs Tasten und zwei Akkus mit jeweils zehn Stunden Laufzeit ihr Eigen nennen.
Es gab noch nie eine teurere Maus aus dem Hause Logitech. Doch nicht allein der hohe Preis von mindestens 90 Euro verleiht der G7 Laser Mouse ihren Ausnahmestatus.
Außerdem besticht die G7 durch eine hohe Präzision und einen Laser-Sensor, der auf nahezu jeder Oberfläche funktioniert.
Nach der Installation der Konfigurations-Software zeigt sich ein wohlbekanntes Bild. Die wichtigsten Funktionen sind über vier übersichtliche, selbsterklärende Untermenüs erreichbar. Unter den "Mauseinstellungen für Spiele" weist eine schmale Leiste mit der Aufschrift "Erweiterte Spieleinstellungen" unauffällig darauf hin, dass keine gewöhnliche Maus angeschlossen ist.
Bis zu fünf verschiedene Voreinstellungen mit einer Genauigkeit von 400 bis 2.000 dpi lassen sich in kleinen 50er-Schritten vornehmen und später auf Knopfdruck wieder abrufen. Horizontale X- und vertikale X-Achse lassen sich getrennt oder miteinander verknüpft justieren. Die Software der Razer Copperhead ist zwar weniger übersichtlich gestaltet, bietet dafür mehr Möglichkeiten wie etwa das Erstellen individueller Spiele-Profile. Bei der Logitech G7 gelten die Einstellungen für alle Spiele, egal ob es sich nun um Echtzeitstrategie oder 3D-Shooter handelt.
Links zum Thema
- Laser Mouse 6000: Microsofts erste Gamer-Maus im Test
- Raptor-Gaming M2 mit 2.400 dpi im Test
- Logitech MX 518, Razer Diamondback und Saitek Gaming Mouse im Vergleichstest
- Razer Copperhead und Diamondback im Vergleichstest
- Logitech MX 1000 und MX 510 im Vergleichstest
- Laser-Mäuse von Logitech, Trust und Typhoon im Vergleichstest
- Logitech
