Logitech G7 Laser Mouse im Test: Schnurloses Spielzeug für Enthusiasten
Formel 1 chancenlos: Boxenstopp in drei Sekunden
Sie sind gerade mal sieben Millimeter flach und messen in Länge und Breite lediglich 4,2 mal 3,8 Zentimeter. Wir gehen sehr stark davon aus, dass diese maßgeblich am hohen Kaufpreis der G7 beteiligt sind. In der grünen Verpackung befinden sich neben dem eben genannten Funkempfänger noch ein gut verständliches Installationshandbuch sowie eine Treiber-CD mit dem Konfigurationswerkzeug SetPoint 2.42a.
Eine Boxencrew der Formel 1, die ihr Handwerk versteht, benötigt für einen kleinen Boxenstopp mit Auftanken und etwas Glück etwa sieben Sekunden. Hier können wir als momentaner Besiter der G7 nur müde lächeln. Denn für den Akkuwechsel benötigen wir nicht mehr als drei Sekunden. Im hektischen Spielverlauf kann das zwar schon zum Ableben führen, doch dank einer fünfstufigen Batteriestand-Anzeige weiß der Gamer immer früh genug Bescheid, wann der Akku schlapp macht.
Logitech G7 Laser Mouse im Test
Denn eine speziell für Computerspieler entwickelte Maus, die ohne Kabel auskommt, suchte der ambitionierte Gamer bisher vergeblich.
Weiterhin kann die Gamer-Maus sechs Tasten und zwei Akkus mit jeweils zehn Stunden Laufzeit ihr Eigen nennen.
Es gab noch nie eine teurere Maus aus dem Hause Logitech. Doch nicht allein der hohe Preis von mindestens 90 Euro verleiht der G7 Laser Mouse ihren Ausnahmestatus.
Außerdem besticht die G7 durch eine hohe Präzision und einen Laser-Sensor, der auf nahezu jeder Oberfläche funktioniert.
Der Funkempfänger der G7 ist nicht größer als ein USB-Speicherstick und kann mit einer Art Docking-Station kombiniert werden. Diese sorgt nicht bloß für eine längere Leitung, sondern gleichzeitig für das Aufladen der flachen Mausbatterie. Diese wird einfach eingesteckt und kommt auf Knopfdruck wieder zum Vorschein. Über einen ähnlichen Einschub-Mechanismus verfügt auch die Maus selbst. Unter dem Empfänger befindet sich noch ein Schalter für den Auflade-Modus. Im "Normal Mode" wird der Akku schonend in zehn Stunden, im "Boost Mode" in nur zwei Stunden voll aufgeladen.
Ergonomie: Handzahmer als Razer Copperhead und Logitech MX 700
Obwohl Linkshänder einen nicht gerade geringen Anteil der Erdbevölkerung ausmachen, ist die Logitech G7 in erster Linie für Rechtshänder ausgelegt. Wird sie mit der rechten Hand bedient, liegt sie unserer Meinung nach deutlich besser in der Hand als die für Links- und Rechtshänder entwickelte Razer Copperhead. Eine von der Form her vergleichbare Logitech MX 700 muss sich jedoch beiden Gamer-Mäusen in ergonomischer Hinsicht geschlagen geben.
Links zum Thema
- Laser Mouse 6000: Microsofts erste Gamer-Maus im Test
- Raptor-Gaming M2 mit 2.400 dpi im Test
- Logitech MX 518, Razer Diamondback und Saitek Gaming Mouse im Vergleichstest
- Razer Copperhead und Diamondback im Vergleichstest
- Logitech MX 1000 und MX 510 im Vergleichstest
- Laser-Mäuse von Logitech, Trust und Typhoon im Vergleichstest
- Logitech
