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08.10.2005
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Netzwelt nimmt das Betriebssystem der Zukunft unter die Lupe

Windows Vista: Ein Erfahrungsbericht

Windows Vista

Ein stabiles System - aber die Dokumente wurden verlegt

Der Gesamtumfang von Windows Vista ist natürlich zu komplex, um hier lückenlos unter die Lupe genommen zu werden. So bleiben zum Beispiel das Media Center, der neue Internet Explorer 7, die überarbeitete Mediagalerie und einige Systemeinstellungen hier unbeachtet und werden vielleicht Teil eines weiteren netzwelt-Artikels zum Thema Vista. Ein paar interessante Punkte noch zum Schluss: Dokumente und Einstellungen gibt es nicht mehr - jeder Benutzer-Account liegt jetzt unter C:\Users. Das musste ich feststellen, als ich aus Gewohnheit den Firefox inklusive Plugins installiert habe und eine dieser Erweiterungen von Hand wieder entfernen wollte.

Mediagalerie

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Mediacenter

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Mediacenter und die neue Media-Galerie gehören auch zu Vista (Klick vergrößert)


Obwohl Microsoft verständlicherweise die Beta-Version der Office 2007 als Büro-Software empfiehlt, funktionierten auch alle anderen installierten Programme fehlerfrei. In das Microsoft-Sicherheitscenter lassen sich jetzt auch externe Antiviren-Tools einbetten, ohne dass es hier zu Konflikten kommt. Überhaupt lief das System extrem stabil: Nicht ein einziger Absturz; und Programme, die sich aufgehängt haben, können unter Vista jetzt wahlweise beendet oder neu gestartet werden.

Fazit: Vista ist das schlechteste Windows - in Ermangelung eines besseren

Wenn ich im Vorfeld noch nie etwas von Vista gesehen oder gelesen hätte, wäre ich vermutlich enttäuscht vom neuen Betriebssystem: zu wenig echte Änderungen, zu viel Kosmetik. Die Optimierungen stecken eher im Detail: neue und bessere Strukturen bei Systemsteuerung, Windows Explorer und Startmenü, ausgezeichneter Treiber-Support und interaktive Elemente sind definitiv Stärken der Vista Beta 2. Ein übereifriges Sicherheitspaket und einschüchternde Hardware-Forderungen sind allerdings echte Minuspunkte bei der Frage: Kaufen oder bei XP bleiben?

Eigentlich bleibt Ihnen langfristig aber gar keine Wahl: Microsoft hat bereits angekündigt, die aktuellste Version 10 der Grafik-Schnittstelle DirectX ausschließlich für Vista zu programmieren. Alle modernen Spiele und aufwändigen Grafik-Anwendungen werden DirectX 10 nutzen und XP-User stehen schnell im Regen. Und auch Neu-PCs werden ab November dieses Jahres mit dem neuen OS ausgestattet. Doch bis Vista erscheint, werden noch einige Monate vergehen - Monate, in denen Sie sich weiter bei netzwelt informieren können, ob sich ab der Vista Beta 2 noch etwas tut und der Kauf des "XP in schön" dann gerechtfertigt ist.

Vista Beta 2

  • Systemsteuerung
  • Media-Galerie
  • Explorer-Symbole
  • Aero Glass
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