Windows Vista: Ein Erfahrungsbericht
Die Installationsroutine von Vista besitzt eine grafische Oberfläche (Klick vergrößert)
Knapp fünf Stunden später: Vor mir liegt eine DVD mit dem fertig gebrannten ISO-Image von der Vista Beta 2 auf dem Tisch. Nichts wie rein damit in das Laufwerk, Autoplay springt an - das Installationsmenü erscheint. Ja, ich will Vista installieren. Nein, ich möchte kein Upgrade der aktuellen Windows-Version machen, sondern Vista separat aufziehen. Den Product Key gibt es bei Microsofts Passport-Netzwerk, wo jeder Interessierte sich registrieren muss und dafür eine Live-ID erhält. Schnell noch die gewünschte Partition auswählen, Weiter klicken, und... schwarzer Bildschirm, der PC reagiert nicht mehr.
Schieben wir die Schuld einfach mal auf den Beta-Status, beim zweiten Versuch klappt alles wie geplant: Ein ansehnlicher Bildschirm zeigt den Fortschritt der Installation an - DOS-Kommandozeile adé. Aus dem letzten Vista-Erfahrungsbericht von netzwelt wusste ich bereits, dass jetzt Warten angesagt ist. Wie wahr: Nach zähen 54 Minuten des Kopierens endlich der finale Neustart des Systems, der Login-Bildschirm erscheint und ich melde mich zum ersten Mal an. Direkt wird klar, dass Vista immer noch zur Windows-Reihe gehört, der Aufbau des Desktops wirkt wie XP in schön. Doch warum läuft hier alles so langsam - und wo ist bitte das Aero Glass, auf das ich und alle anderen so scharf sind?
Mit schnellerem System zum Premium-User avancieren
Ein Blick auf die Vista-Spezifikationen verschafft Klarheit: In dem Testrechner, auf dem ich Vista installiert habe, steckt ein Athlon XP 1800+ mit etwa 700 Megabyte Arbeitsspeicher und Onboard-Grafik. Damit ist er laut Microsoft gerade einmal Vista Capable und erfüllt nur die Minimalvoraussetzungen für das neue Betriebssystem. Um Premium Ready zu sein - und das wollen wir wohl alle - ist neben einer etwas schnelleren CPU vor allem eine ordentliche Portion Arbeitsspeicher gefordert - unter ein Gigabyte leidet der Komfort deutlich. Auch eine einigermaßen moderne Grafikkarte mit 128 Megabyte RAM und Unterstützung von DirectX 9 sollten Sie Ihr Eigen nennen, um alle Funktionen des neuen Vista genießen zu können.
Also muss ein schnellerer PC her. Meine Suche endet im Hardware-Büro, mein Objekt der Begierde ist ein Tarox mit 2,2 GHz Dual-Core mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und zwei GeForce 7800 GTX mit je 256 Megabyte RAM - definitiv genug Leistung, um die Vista Beta 2 ausgiebig zu testen. Gucken, ob keiner guckt, mitnehmen, loslegen. Doch die Vorfreude währt nur kurz, denn bei der Installation findet Vista keine Partition zum Installieren. Der vermutliche Grund: Die vier Seagate-Festplatten des Tarox laufen im RAID-Betrieb, Treiber gibt es noch nicht für Vista.



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Windows vista ist der grösste Mist,seit es Windows gibt. Ich arbeite seit Jahren (leider) mit Micosoft. Aber etwas derart unübersichtliches habe ich seit 30 Jahren nicht gesehen. Dementsprechend hat es sich ja auch...
Meine Enttäuschung von Windows Vista war sehr groß, da ich mich auf eine Verbesserung von XP freute. Kaum Vorteile - fast nur Nachteile. Ein paar resourcenfressende Spielereien und dafür Restriktionen, Nervereien,...
Eine einfache Anweisung zur Installation von Windows Vista habe ich als Video gefunden:Viral Video Chart - Vista install in 2 minutes
Hatte Vista für 2Tage auf dem Rechner. Ich fand es lief schneller als Windows XP... aber im ernst mal...mehr als nur ein geiles design ist das nicht.!! Also ich werde erstmal bei XP bleiben...es lohnt sich erst...
fast alle neuerungen von vista die hier vorgestellt wurden gibt es bei unix schon mehr als ewig. besonders auf die grafikeffekte möchte ich anspielen, da diese vielen windows anhänger anscheinent ziemlich wichtig...