Netzwelt nimmt das Betriebssystem der Zukunft unter die Lupe
Windows Vista: Ein Erfahrungsbericht
Moritz Zielenkewitz
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Windows Vista sorgt für viel Wirbel, aber ist es den Umstieg von XP wirklich wert? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage kann jetzt jeder die aktuelle Beta 2 des zukünftigen Betriebssystems ausprobieren. Auch netzwelt hat eine Woche lang die Beta 2 build 5384.4 von Vista getestet. Was Microsofts neues OS seit dem Erfahrungsbericht im Oktober letzten Jahres dazu gelernt hat, warum Sie schnellstmöglich auf dieses Betriebssystem umsatteln sollten und warum auch wieder nicht - das erfahren Sie in diesem netzwelt-Artikel. Persönlich eingefärbt und kommentiert in einem Selbstversuch.
Inhaltsverzeichnis:
- Vista Beta 2 ist nur für IT-Profis - und solche, die es werden wollen
- Herunterladen und Installation: Warten auf hohem Niveau
- Mit schnellerem System zum Premium-User avancieren
- Von Ressourcenfraß und Seitenbalken
- Das Startmenü - mehr als nur Mittagskarte
- Der neue Windows Explorer: Ein Vista-Glanzpunkt
- Neues System, neue Steuerung, neue Möglichkeiten
- Überbehütetes Vista dank Sicherheitspaket
- Ein stabiles System - aber die Dokumente wurden verlegt
- Fazit: Vista ist das schlechteste Windows - in Ermangelung eines besseren
Vista Beta 2 ist nur für IT-Profis - und solche, die es werden wollen
Microsoft weist explizit darauf hin, dass die Beta 2 von Windows Vista nur für IT-Experten und technikinteressierte User gedacht ist - neben der rechtlichen Absicherung auch der Freischein für Microsoft, keinen Support leisten zu müssen. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie die Beta 2 ausprobieren. Eine weitere unangenehme Erfahrung, die netzwelt machen musste: Selbst wenn Sie Vista parallel zum existierenden XP installieren, begrüßt Sie das alte Windows beim Booten nur mit einem schwarzen Bildschirm und blinkendem Cursor - ohne Neuinstallation klappt hier gar nichts mehr.
Datensicherung ist also oberste Prämisse, falls Sie den Feldversuch mit der Vista Beta 2 wagen wollen. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie Ihren Testrechner komplett formatieren und dann Vista installieren. Ist Ihnen das alles zu riskant oder umständlich, können Sie immerhin vorübergehend Ihrem guten, alten XP den Vista-Look verpassen und zumindest von der zukünftigen Optik einen Eindruck bekommen. Am Ende dieser Seite können Sie sich viele Vista-Screenshots in einer Mediengalerie anschauen.
Herunterladen und Installation: Warten auf hohem Niveau
Jetzt ist sie also auch für die normalsterblichen User verfügbar: Die öffentliche Beta 2 von Windows Vista steht zum kostenlosen Download bereit. Gesagt, getan: Nichts wie hin zur Microsoft-Seite und den Download starten. Deutsch, 32 bit, los. Los? Offenbar sind die Server überlastet, erst beim fünften Versuch wandern endlich die ersten Datenpakete von insgesamt 3,5 Gigabyte Vista auf den Redaktions-Computer. Geschätzte Dauer: vier Stunden und siebenunddreißig Minuten. In der Zeit kann ich ja ebenso gut die News schreiben, dass Vista da ist - generell zumindest, auf der Festplatte ist es ja noch nicht angekommen.
Vista Beta 2
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Hm, scheint ja wirklich nicht so doll zu sein auf den ersten Blick.
Was mich unheimlich stört, dass die Menüleiste mitten im Fenster liegt.
Und wichitg wäre mal abzuklären, wie das mit den Ports aussieht. Wir wissen ja, dass Windows sonst alles geöffnet hat. Bei Linux und MacOS ist das systembedingt erst mal genau umgekehrt.
Wie sieht es daher in Vista aus?
Cu und Gruß
tk
Vielen Dank, dafür!
Meine Lust ist jetzt etwas gebremst, scheint wohl nichts besonderes zu sein ^^
Ich hatte wohl zu sehr ein Knallbonbon erwartet ^^
wir nehmen wir vista noch weiter unter die lupe und werden verschiedene funktionen intensiver testen. die sciherheit von vista steht da auf jeden fall noch auf der todo-liste.
ich persönlich hatte mir auch mehr von vista erhofft. aber auf den ersten blick ist es nicht mehr als ein bisschen kosmetik. viele dialoge sind zum vorgänger xp gleich aufgebaut und wirkliche neuerungen muss man schon genau suchen. mal schauen, ob die nächsten betas mehr offenbaren.
Wenigstens ist das Design nicht so schrecklich. Vom Luna-Design bei XP kriegt man ja Augenkrebs. Jedes Mal wenn ich meinen Computer neu aufsetze sehe ich so schnell wie möglich zu den klassischen Styl wiederherzustellen.
ZitierenAlso mein erster Eindruck ist sehr, gut, was die Bedienung anbelangt. Auf dateien indirekt über eine Datenbank zuzugreifen ist fortschrittlich (siehe iTunes) und effektiver. Mir ist die Methode lieber, auch wenn bei systemabstürzen o. ä. mehr tzerstört werden könnte, da man nicht auf die Dateien direkt zugreift
ZitierenFür mich hört sich das auch nicht so berauschend an wie von Microsoft propagiert. Naja. Ich machs wie bei XP. Erst lange warten bis alle mögliche Software für Vista angepasst wurde und auch Antispy dafür benutzt werden kann. und so nach ein bis 2 Jahren stell ich dann irgendwann um. Außer Linux funktioniert auf einmal mit allen Neuen Pc-Spielen ;)
ZitierenAus grafischen Aspekten her werde ich sicherlich nicht von XP auf Vista umsteigen. Und wenn ich den ( wirklich klasse geschriebenen ) Bericht mir so durchlese finde ich auf Anhieb keinen Grund, warum ich das tun sollte, sofern sich die aufgetretenen Bugs auch zum Teil in der Final finden sollten (z.B. .NET Framework Inkompatibilität). Da ich StyleXP für Skins und Directory Opus als Explorer Ersatz nutze, wobei ich bei letzterem ein wirklich starkes Tool installiert habe, bin ich mit XP im Moment zufrieden und werde es wie z.B. Jan machen und mit der Umstellung solange warten, bis sich wirkliche Nachteile für mich ergeben sollten. Zumal das Leben als XP Nutzer stressfreier wird, da sich die Viren- und Wurmprogrammierer dem neuen Betriebssystem widmen werden ;-)
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Zitat:
seit SP2 wird windows im geschlossenen zustand ausgeliefert. vorher war's offen. das hat übrigens auch zu den meisten problemen beim umstieg auf SP2 geführt. Zitieren
erstmal schöner artikel. Sowhl Prro als auch Contra Punkte gefunden und geschreiben.
Also wenigen Neuerungen, die im Artikel erwähnt wurde (denke mal es werden auch nicht viel mehr), sind ALLE entwerder bei Mac oder bei Linux abgeguckt, bzw bei den Browsern Opera und Firefox.
Das der IE bisher kein TabBrowsing untestütze, ist ja schon die Höhe. Immerhin kommt das nun.
Die im Artikel gelobte grafische Installationsroutine ist meines Wissens auch nicht neu. Ich bin mir nicht sicher, ob es schon eine bei XP gab. Jedenfalls hat Fedora Core seit geraumer Zeit ein sehr schicken grafischen Bootvorgang.
Das Design der Icons bzw der Taskleiste, erinennert mich extrem stark an KDE.
Eine Passwortabfrage bei wichtigen Änderungen in Windows, wie zb Treiber installieren, gibt es ein vereinfachten Form schon seit Jahrzehnten mit Linux und in der selben Form mit Ubuntu.
Hoffe mal ich habe nichts vergessen ;)
Vista wird aber nicht auf meinen PC kommen...
Zitat:
Womit schonmal klar wäre, dass Windows nichts taugt. Habe Mac OS X in den letzten 3 Jahren genau 3x neu aufgesetzt, und zwar jedesmal, weil ich selbser Mist gebaut habe ;-) Zitieren
Naja... war mir ehrlich gesagt gleich klar, als ich von Windows Vista / Longhorn gehört hab!
Fast alles neue ist geklaut und dazu noch ziemlich schlecht...
Durch die 'neuen' Oberflächen und anderen Müll den man nicht braucht alles mehr sein als schein!
Schon bei Windows XP fing das so an, daher ist mein "Lieblings-Windows" seit Jahren immernoch W2K (als zweites OS selbstverständlich)!
Noch ganz nebenbei bemerkt:
Vista hin oder her, der Test taugt genau so wenig... Herumgeklicke und versuche etwas durch ausprobieren und spontane eingebungen zum laufen zu bringen. Meiner meinung nach hat so ein 'Test' oder wie man es nennen mag, nicht viel Sinn.
Schönen Gruß, Anonymous
Nun, wenn ich so meine persönliche Art betrachte, inder ich meinen Rechner nutze - und dabei Zigtausende Dokumente auf meinen Festplatten beherberge, so erscheint mir Vista nur noch mehr Fallstricke bereitzulegen, als mich bei XP schon nerven...
Also zunächtst zu den in diesem Test unauffindbaren mp3's: Offensichtlich hat der Stream-Ripper (oder was auch immer) die testweise erzeugten Musikdateien nicht ordnungsgemäß in eines der von Windows bevorzugten (virtuellen) Medienfoldeer abgelegt, sondern wuie oft (leider) ins eigene Programmverzeichnis. Und dieses ist, da unterordner von "Programme" ja erstmal für den Benutzer Tabu. Auch hatte Vista scheinbar bei der Testklickerei nicht genügend Leerlaufzeit um die HD nach "Dokumenten" zu durchsuchen. Verwendet man jetzt die Vista-Suchfunktion, durchsucht Windows nicht wirklich die Festplatte(n) sondern (weils schneller geht) seine Datenbanken, in die die Musikdateien in diesem moment noch nicht eingefügt waren. Na gut... Hier war der Tester wohl zu schnell für Vista :-)
Was aber bitte sind die virtuellen Ordner, die der Vista-Explorer da anbietet?
Eigentlich zumeist auch "Olle Kamellen":
All Documents: Wie der Name sxchon sagt: Alle Dokumente, die Vista in seine Suchdatenbank eingeschrieben hat. Wer beim Anschluß einer externen Festplatte mit 100 000 Bikldern den Autoostart-Suchdurchlauf abbricht wird diese Documents dann auch dort nicht finden..
Authors: Das ist nichts anderes wie "Eigene Dateien", "Daieiln von Paul", "Dateien von Monika" und "Dateien von Administrator" (so neben einem selbst auch Paul und Monika am Rechner als Benutzer eingetragen sind)
Sofern sich Anwendungen weiterhin beharrlich weigern, ihre Anwenderdateien per default ins jeweilige "Eigene Dateien" einzutragen und der programmiermässigen Einfachheit leber das eigene Programm- oder Programm\Dokumente-Verzeichnis zu verwenden, sowie auch nicht, weild das Dateiformat dis überhaupt nicht unterstützt, entsprechende Meta-Infos einbaut, sind die Dokumente hier auch nicht drin...
Rating: Das hat was mit den Sternchen in der MP3-Ansicht zu tun. Nun, ich habe in mühevoller Arbeit meine Vinyl-Sammlung Digitalialisiert - daraus wurden ca. 30 000 Media-Dateien, die eine HD füllen und die alten Platten vorm tiefergraben der Rillen schutzen. Hier habe ich schon genügend Zeit aufgewendet, um zumindest den Dateinamen mit Interpret und Titel zu füllen. ich werde wohl kaum noch alle Dateien mir 0 bis 5 Sternchen klassifizieren, zumal es ja auch von meiner Tagesstimmung abhängt, ob ich ein Musikstück mir 3, 4 oder 5 Sternchen versehe, oder gar keinem...
Für andere - nicht Media-Dateien wird hier wahrscheinlich eine Klassifizierung nach Zugriffshäufigkeit gewählt. XP zeichnet ja jetzt schon die Dateien aus, ob sie selten, gelegentlich oder häufig verwendet werden. - das hat mir allerdings beim auffinden einer Datei noch niemals irgendwie geholfen, da ich kaum weiss, wie Windowa die Datei gerade klassifiziert hat...
Keywords: Nun das ist neu: Allerdings aucgh nur dann sinnvoll, wenn man statt seine Dateien, wie ich es mache in Projekt-Ordner auf meiner Datenplatte einzusortieren, sondern geflissentlich fur jede Datei Metainformationen anlegt. Dies habe ich auch mal angefangen, dann aber, weil dies oft mehr Zeit brauchte, als die eigentliche Dateibearbeitung schnell wieder sein gelassen.
Recent: Nun, das ist wohl die älteste Kamelle: Die zuletzt verwendeten Dateien, welche mich bei jedem Suchdurchlauf nur Nerven, da die Links die hier als Dateien im Suchergebnis mit aufgeführt werden, in meinem Falle zumeist auf eine Datei verweisen, die auf einem Datebträger liegt, der zur Zeit gar nicht am Rechner hängt. Und ich befürchte, dass dies auch auf die anderen von Windows Vista geführten Datenbanken zutreffen kann, sodass man wohl noch öffter die Fehlermeldung: "Die Datei konnte nicht gefunden werden" beim Versuch des Öffnens bekommt.
Types: Um es gleich vorweg zu sagen: Hier würde ich warscheinlich nie hineinsehen. Hier werden die Dokumente nach ihren Programmzuordnungen sortiert, also z.B. "Ulead Photoimpact Datei" oder "Winamp Datei" - Leider sagen diese Zuordnungen oft nichts über den wahren Dateityp aus. Und wenn man dann auch noch Windows die standardmässige Ausblenderei von Dateierweiterungen bekannter Dateitypen erlaubt wirds oftmals nur noch unübersichtlicher, da ich vielfach eine Datei sowohl als jpg oder gif für`s Web und als cmyk-Tiff für den Druck habe und es ein ärgerlicher Zeitverlust ist, wenn ein neu installiertes Programm erstmal alle Bildformate an sich gerissen hat. Warum nur diese ungekonnte Apfelchen-Nachäfferei, wo doch dort die Dateityp-Identifizierung ganz anders funktioniert?
Überhaupt wünschte ich mir mehr, dass ich wieder mehr direkten Zugriff auf meine Dateien bekomme, anstatt dass sich das OS noch mehr einmischt. So hätte ich gerne eine MS-DOS-Mässige Suchfunktion nach dem Schema: Suche nach: Rechnung????-Privat*.doc um Suchanfragen wirklich genau einzugrenzen, statt wie schon bei XP in einer Suche nach mp3 auch Dateien wie "Vamp3620.avi" bzw bei Suche nach ogg dann auch "der große Oggersheimer.wmv" mit angeboten zu bekommen, well selbst die Eingrenzung nach Dateityp "Winamp-Datei" nichts hilft
Fazit: So lange mich nicht irgendwelche Soft- oder Hardware dazu nötigt, und Vista nicht zumindest Möglichkeiten, wie in XP, nicht auch das Design "Windows Klassisch" und das klassische Startmenü anbietet, sondern statt dessen die XP-Variante als "Klassisch" bezeichnet, werde ich bei einem eventuell neuen Rechner das dann warscheinlich vorinstallierte Vista herunterkicken und das zumindest zu größten Teilen zurechtstutzbare XP draufpacken, sofern bis dahin meine zumeist benötigten Programme nicht endlich auch in Linux-Version erhältlich sein werden, was ich allerdings (leider) bezweifele.
So, und wenn irgend jemand ein Suchprogramm findet, dass die Verwendung von Platzhaltersymbolen in der Suchmaske erlaubt, bitte schnellstmöglich eine Mail an mich: wiegel@aepnet.de
Ich freue mich, das ich ein schönes Ubuntu habe, bei dem ich noch Herr über dem System bin, und mein Gnome sieht auch besser aus
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Genau. Ich fahre mit KUbuntu und auf der anderen kiste mit Ubuntu und XFCE4.2 und beide sehen geiler aus. und mit XFCE brauche ich auch keine teure Hardware um einen schnellen rechner zu bauen.
... und sonst? Tja, XP hat schon die rote Karte gekriegt und vom Platz gestellte spieler kann man nicht einwechseln ;-)
Kann Vista mehrere Dateien mit gleichem Namen im gleichen Verzeichnis abspeichern?
ZitierenAlso ich warte bis es nicht mehr anders geht und ich auf vista umsteigen muss. Windows, bzw. neue Windowsversionen sind leider ein Übel an dem man nicht vorbeikommt. Ich nutze immer noch win 98se muss bald aber wohl auf das unsichre xp umsteigen. So wirds dann wahrscheinlich auch mit vista
ZitierenIch finde "Vista" bringt viel Schnickschnack.Die Ordner sind in gekippter Haltung,d.h man kann auf Anhieb sehen was für Dateien der Ordner erhält.Also wir werden nicht umsteigen.
ZitierenHi, ich benutze schon seit Jahren Win XP und seit einem Jahr WinXP MCE und bin sehr zufrieden. Noch nie Abgestürzt obwohl ich serh viel vom System verlage. Wenn man Optimal Updatet ist es auch relativ sicher hab eschon evig keinen Virus mehr drauf gehabt. Wenn man sich das Dilema von Microsaft anschaut ist es eigentlich nur verständlich das Vista noch zimlich am Start ist. Microsaoft hat sich einfach zufiel vorgenommen um das zu schaffen. Somit ist Vista noch zimlich am Anfang. Ich blaub man Optimist wenn ich bedenke das Sie noch ein Jahr haben bis zur Final denn das den Klappt. Auf jedenfal scheinen Sie das Design schon mal drauf zu haben somit können Sie sich jetzt mehr auf den System Kern konzentrieren.
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