Ballmer und die Security-Produkte
Microsoft: Die neue Sicherheit
Sicherheit
Microsoft und Sicherheit - eine unendliche Geschichte. Zwar hat Microsoft sich in letzter Zeit Mühe gegeben, die Sicherheitsprobleme von Windows zu lösen, von einem sicheren Betriebssystem ist man aber noch weit entfernt. Die logische Konsequenz ist aus Sicht von Microsoft ein eigenes Sicherheits-Produkt. Microsoft CEO Steve Ballmer stellte nun in München gleich zwei solche Produkte vor.
Neue Tools für gesteigerte Sicherheit
Die neue Sicherheits-Offensive von Microsoft beinhaltet zwei Software-Pakete: Die Microsoft Client Protection und das Tool Microsoft Antigen. Letzteres ist für Business-Lösungen gedacht, die Client-Protection hingegen für den Desktop und andere Clients.
In beiden Paketen sind die Produkte der kürzlich von Microsoft eingekauften Softwareschmiede Sybari eingeflossen und enthalten sowohl Anti-Spyware- als auch Antiviren-Software. Windows-Rechner und -Netzwerke sollen durch die neuen Microsoft-Produkte gegen die üblichen Angriffe geschützt werden. Microsoft Client Protection soll noch in diesem Jahr als Beta-Version zur Verfügung gestellt werden, die Business-Variante Antigen folgt Anfang 2006.
Netzwelt meint
Microsoft hat es mal wieder geschafft, die Vorgehensweise ist geschickt. Erst werden komplexe und unsichere Betriebssysteme mit riesigen Sicherheitslücken auf den Markt gebracht, die binnen kürzester Zeit von Viren und Spyware durchseucht werden, dann verkauft man dem Kunden eine Sicherheits-Lösung. Das ist Marktwirtschaft. Marktwirtschaft ist es aber auch, auf eine Microsoft-Alternative auszuweichen, zum Beispiel auf Linux.
- Patch-Day: Acht Sicherheits-Updates von Microsoft
- Patch-Day: Microsoft stopft vier kritische Lücken
- Microsoft Logo: Kompatibel mit Windows 7
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Anonym
08.10.05 10:20
eigendlich 'ne Frechheit
erst ein mit Sicherheitslücken gespicktes OS auf den Markt bringen und dann noch zusätzlich Geld dafür kassieren damit es sicher ist. Die sollten sich lieber darauf Konzentrieren ihre Lücken zu schließen.
Das ist als ob ein Autohersteller ein Auto ohne Bremsen ausliefert und einen Extra Aufpreis verlangen damit diese nachgerüstet werden.
Castus
08.10.05 18:17
Linux hat auch nicht weniger Fehler. Nur sind es weniger die es nutzen. Deshalb werden die Sicherheitslücken auch nicht so schnell bekannt. Mit ein bißchen KnowHow kann man sich auch ein sicheres Win System einrichten. Ich bin mit einem WinXP Rechner seit einem Jahr Viren- und Spyware frei im Netz.
Anonym
08.10.05 22:26
Haha, die Fehler werden nur sehr schnell beseitigt. Erst Bescheid wissen und dann sprechen. Dann funktioniert das auch. Und ebenso werden Sicherheitslücken auch bekannt, nur eben die Updatefunktion ist eine welche du dir nicht einmal erträumen kannst. Sinnlose Ausrede also!
Castus
08.10.05 22:49
Sinnlos? Nachdem ich mir mal die mühe gemacht habe, mich mal wirklich mit IT-Sicherheit auseinanderzusetzen habe ich ein sicheres System. Mit den regelmäßigen updates, eingeschränkten Rechten, abgeschalteten unnötigen Diensten (siehe Dingens.org) UND BRAIN 1.0 (!!) ist ein sicheres Windows möglich. Es kostet eben nur ein bißchen Zeit. Ich will hier auch nicht wieder den alten Glaubenskrieg lostreten. Linux kommt für mich einfach nicht in Frage und Punkt. Warum kann man das nicht respektieren das es Menschen gibt, die gerne mit Windows arbeiten und ein vernünftig konfiguriertes System haben? Ich habe ja auch kein Problem damit wenn jemand lieber Linux nutzt.
Anonym
08.10.05 23:56
Wat willst du denn?
Nimm doch was du willst, keiner schrieb du solltest was anderes benutzen. Oder gibt es hier geheime Beiträge die nicht jeder lesen kann?
Es interessiert keinen was du nutzt. Nur wenn du über etwas reden möchtest, dann bitte keine abgedroschenen Sätze sondern eine eigene Meinung.
Castus
09.10.05 05:19
Es ist meine eigene Meinung das man Windows genau so sicher machen kann wie jedes Linux System. Ich habe das ja auf meinem Rechner hinbekommen. Das sind keine abgedroschenen Sätze, sondern meine eigenen Erfahrungen die ich gemacht habe.
Anonym
09.10.05 10:55
Also langsam langweilt es. Zum einen wird Microsoft, was Sicherheit und Zuverlässigkeit angeht, ständig besser. Man nehme mal zur Einschätzung Windows Server 2003. Da hat sich eine Menge getan. Microsoft sagt allerdings selber, das sie noch lange nicht am Ziel sind.
Sie jetzt dafür zu kritisieren, Software auf den Markt zu bringen, die für die Sicherheit ein Baustein von vielen ist, und bei der sich niemand darüber aufregt, wenn ein Dritthersteller das tut, ist einfach nur Stimmungsmache.
Und zu tun, als sei Linux in allen Fällen eine adäquate Alternative ist ebenso falsch.
sYnTaX
09.10.05 11:18
@Anonym: Was hast du bitte für ein Problem? Ich verwende Windows auch sehr gerne. Ich habe es mir auch so konfiguriert, dass es einigermaßen sicher ist. Ich kann Castus nur zustimmen. Und Leute, die so einen Unsinn wie du schreiben, haben anscheinend keine Ahnung sowohl vn Windows als auch von Linux. Solche Leute hasse ich!
Anonym
09.10.05 15:07
Und ich frage noch immer: Wat wollt ihr denn?
Oder sind sie doch hier die Beiträge die nicht jeder lesen kann?
Ihr schaukelt euch in einer nicht vorhandenen Disskusion hoch, sowas habe ich noch nie gesehen. Und wer nun diese Kommentare erneut liest der wird wissen was gemeint ist.
Macht weiter so ist unterhaltsam.
Castus
09.10.05 22:58
Don´t feed the trolls!
Anonym
10.10.05 00:58
Wie süß!
pixel
10.10.05 14:55
nichtdestotrotz ist linux, mac os oder ein beliebiges anderes OS genauso "unsicher" wie windows. keins dieser betriebssysteme sollte man ohne firewall und anti-virus laufen lassen. es kommt dabei auch nicht unbedingt auf die anzahl der sicherheitslöcher an. schließlich reicht schon ein einziges aus, um schadprogramme einzuschleusen. und in allen OS's muss sich der anwender um sicherheitsrelevante fragen kümmern. im gegensatz zu windows hat der unwissende anwender zwar einen zeitvorteil, weil das windows viel stärker verbreitet ist und damit für hacker und virenschreiber interessanter ist, aber trotzdem muss man sich um sicherheit kümmern.
wie schon geschrieben wurde: linux ist bei weitem nicht für jeden eine echte alternative. und wenn ich zu faul bin, mich unter windows mit sicherheit auseinander zu setzen, dann ist linux erst recht nichts für mich, weil ich da bei ganz anderen sachen (nicht nur sicherheit) probleme haben werde.
ob jetzt ein sicherheitspacket von MS mehr sicherheit bringt, wage ich auch zu bezweifeln. deren firewall im SP2 hat's ja bewiesen, dass das nur provisorisch gemeint ist und eine echte firewall nicht ersetzen kann. wozu soll ein ms anti-virus gut sein? wenn der computer-bild-anwender nicht mal so'n norton anti-virus (und sowas in der richtung wird das sein) installiert hat, dann kann man ihm auch nicht helfen. auch nicht MS.
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