Tutorial: Der Intel-Mac im Eigenbau

Schritt 6: Installation von Mac OS X

Das gepatchte DVD-Image "Tiger for x86" gibt es in den einschlägigen Tauschbörsen. Mit Nero gebrannt ergibt das Image eine bootfähige DVD, mit deren Hilfe sich Mac OS X direkt auf dem Intel-Mac installieren lässt. Natürlich muss vorher im BIOS noch das DVD-Laufwerk als Boot-Laufwerk ausgewählt und eine eventuell vorhandene Windows-Festplatte physisch getrennt werden, da sie sonst überschrieben wird. Mac OS X ist herrschsüchtig und braucht deshalb eine eigene Festplatte.

Die Installation läuft mit den genannten Komponenten völlig glatt, weil es sich um eine mit dem Entwickler-Mac identische Rechnerkonfiguration handelt. Der Installationsvorgang des leider nur in englisch erhältlichen Systems dauert rund eine Stunde und voilá, Mac OS X läuft auf dem selbstgebauten Rechner. Für die ein- oder andere Funktion ist allerdings noch ein Patch nötig. Um einen Dual-Boot einzurichten, muss die Windows-Platte nach der Installation wieder angeschlossen werden, ein Bootmanager richtet den Dualboot ein.

Tipps und Tricks

Wichtig am Bau eines Intel-Macs ist es, auf die Hardware-Konfiguration zu achten. Da Apple verhindern wollte, dass die Entwickler-Version von Mac OS X auf jedem PC vom Discounter läuft, sind ganz spezielle Hardware-Komponenten vonnöten. Eine Kompatibilitätsliste, sowohl für Komplettsysteme, als auch für Einzelteile findet sich im Wiki von OSX86project.org. Auffällig ist, dass viele Komponenten nur Teilweise funktionieren: Grafikkarten unterstützen bestimmte Modi nicht, auf vielen Mainboards funktionieren Onboard-Funktionen nicht.

intelmac

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Grafikkarte - Der Grafikkarten-Kühler identifiziert das ASRock-Mainboard.
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Der Grafikkarten-Kühler identifiziert das ASRock-Mainboard.

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Bootvorgang 2 - Der Bootmanager bietet OS X und Windows an.
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Der Bootmanager bietet OS X und Windows an.

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Bootvorgang 4 - Mac OS X ist gestartet und funktioniert.
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Mac OS X ist gestartet und funktioniert.

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Systeminformationen 3
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Systeminformationen 3

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Gehäuse 1 - Der Maxdata-Tower ist unauffällig.
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Der Maxdata-Tower ist unauffällig.

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Systeminformationen 2
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Systeminformationen 2

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Bootvorgang 1 - Die Laufwerke werden vom BIOS erkannt.
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Die Laufwerke werden vom BIOS erkannt.

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rueckseite - Auf der Rückseite gibt es die üblichen PC-Anschlüsse.
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Auf der Rückseite gibt es die üblichen PC-Anschlüsse.

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Systeminformationen 1
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Systeminformationen 1

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Auch das Innenleben ist nicht auffällig.
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Auch das Innenleben ist nicht auffällig.

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Bootvorgang 3 - Mac OS X startet wie vom Mac bekannt.
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Mac OS X startet wie vom Mac bekannt.


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Ebenfalls wichtig: Wer einen Intel-Mac betreibt, sollte sich darüber im klaren sein, dass es sich bei den bisher verbreiteten Mac OS X86-Varianten um inoffizielle Versionen handelt. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Software-Update-Funktion nicht funktioniert. Updates sollten aber ohnehin nicht genutzt werden, schließlich führt Apple, ähnlich wie Microsoft, darüber einen Kampf gegen die illegalen Nutzer. Apple dürfte mit jedem Update neue Hürden für die Intel-Mac-Heimwerker einbauen. Natürlich darf auch nicht vergessen werden, dass das Intel-OS X gleich gegen einen ganzen Katalog von Copyright- und Lizenzbestimmungen verstößt, im Klartext: Die Tauschbörsen-Version von OS X ist nicht legal.

Zuguterletzt noch einige Kleinigkeiten: Mac OS X auf selbstgebauten Intel-Rechnern läuft noch nicht so rund, wie es auf echten Macs laufen kann. Zudem sollte vor jeder Software-Installation abgeklärt werden, ob diese was am System verändert. So kann die Installation von Quicktime 7.0.2 das gepatchte System zerschießen. Das gleiche gilt für eine Änderung des Start-Volumes: Mac OS X überschreibt den MBR der Windows-Platte und macht sie dadurch bis zu einer Formatierung unbrauchbar, startet aber selbst nicht mehr, weil ja die andere Platte booten soll.

Wer diese Regeln beachtet, dürfte aber recht problemlos mit Mac OS X auf der Intel-Plattform arbeiten können. Für rund 580 Euro kann man sich auf diese Weise einen Mac zusammenbauen, der leistungsmässig durchaus mit dem rund dreimal so teuren Powermac G5 mithalten kann. Natürlich ist der Kauf eines echten Macs dem Eigenbau dringend vorzuziehen, allein schon wegen der Garantie, der Unterstützung durch den Support und natürlich aufgrund des Designs. Außerdem hat ein "echter" Mac den Vorteil, dass nicht "gefrickelt" werden muss - ein Argument, das PC-Anwender normalerweise zum Mac treibt. Insofern ist der selbstgebaute Intel-Mac kontraproduktiv.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

sehr informativ...ich werde das denk ich einmal versuchen! Bevor jetzt irgendein DAU-Beschimpfer meckert; ich bin Mac-User und sehe das nur als herausforderung :)

Also besteht die Applefraktion nur aus DAUs die Windows nach Mac OSX gewechselt haben? lol

"Updates sollten aber ohnehin nicht genutzt werden, schließlich führt Apple, ähnlich wie Microsoft,"......... Die Updates von Apple mit der Firmenpolitik von Winzigweich(Microsoft) zu vergleichen,...

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