Tutorial: Der Intel-Mac im Eigenbau
Schritt 4: Die Laufwerke
Zwei getrennte Geräte als DVD-Laufwerk und -Brenner sollten ebenfalls eingeplant werden, wie übrigens bei jedem anderen Rechner auch, damit der Brenner nicht zum Lesen von DVDs benutzt werden muss. Brenner haben nämlich einen schwereren Lesekopf, weshalb die Mechanik beim normalen Abspiel-Betrieb schneller den Geist aufgibt. Außerdem gilt: Je größer das Gehäuse, desto einfacher sind Wartungsarbeiten. Wer auf exotische Kühlmethoden oder Modding setzt, sollte ebenfalls zu einem der besseren Gehäuse greifen. Günstige Gehäuse sind bereits ab 50 Euro mit Netzteil zu haben, viel sollte man davon allerdings nicht erwarten.
Grundsätzlich arbeitet Mac OS X mit jeder Festplatte zusammen. Einzige Einschränkung: Das ASRock-Board benötigt Serial-ATA-Platten, alte IDE-Festplatten können also getrost im alten Rechner bleiben. Auch hier gilt natürlich: Je größer, desto besser. Mac OS X nimmt in der vollen Installation satte 6 Gigabyte ein, zudem sind auch die Software-Pakete recht umfangreich. Wer mit Videos oder Digitalfotos hantieren möchte, kann nicht genug Speicher haben, sinnvoll sind 160 Gigabyte und mehr ab etwa 80 Euro.
Die Wahl der optischen Laufwerke fällt schwerer: Mac OS X ist bei der Wahl der DVD-Laufwerke, insbesondere der Brenner, extrem wählerisch. Eine Liste der unterstützten Geräte gibt es im Wiki von OSX86Project.org, im Zweifelsfall hilft aber auch Trial & Error-Verfahren. Falls man noch einen Brenner hat, sollte der auf jeden Fall ausprobiert werden, es gibt ja nichts zu verlieren. Sollte das Gerät nicht funktionieren, muss eben ein kompatibler DVD-Brenner angeschafft werden. Den gibt es ab etwa 50 Euro.
Auf ein Disketten-Laufwerk kann übrigens getrost verzichtet werden. Zwar unterstützt Mac OS X die Technik, jedoch nur in Form von externen USB-Laufwerken. Interne Laufwerke, die mit dem Floppy-Controller des Mainboards verbunden sind, werden schlicht und ergreifend ignoriert. Das hängt damit zusammen, das Apple seit beinahe acht Jahren auf Disketten verzichtet. Die 25 Jahre alte Technik ist aber ohnehin mehr als veraltet, insofern dürfte der Verzicht nicht schwer fallen.
Schritt 5: Tastatur und Maus
Bei der Wahl der Tastatur sollte darauf geachtet werden, dass Apple eine andere Tastaturbelegung hat als Windows, insofern ist eine Apple-Tastatur sinnvoll. Das Problem ist dann natürlich der Einsatz in einer Dual-Boot-Umgebung. Der Unterschied ist allerdings nicht so gigantisch, als dass es sich lohnen würde, die 30 Euro für eine Apple-Tastatur auszugeben - normalerweise sollte eine Windows-Tastatur reichen, die geänderte Tastenbelegung lässt sich recht schnell erlernen.
In Sachen Maus bleibt die Wahl frei. Auch hier kann jedes erdenkbare USB-Gerät eingesetzt werden. Insofern kann also die Lieblingsmaus problemlos an den Intel-Mac angeschlossen werden. Je mehr Maustasten das Gerät hat, desto besser, lassen sich doch spezielle GUI-Funktionen von Mac OS X auf Maustaste 3, 4 und 5 legen. Auch auf ein Scrollrad sollte nicht verzichtet werden.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
sehr informativ...ich werde das denk ich einmal versuchen! Bevor jetzt irgendein DAU-Beschimpfer meckert; ich bin Mac-User und sehe das nur als herausforderung :)
Also besteht die Applefraktion nur aus DAUs die Windows nach Mac OSX gewechselt haben? lol
"Updates sollten aber ohnehin nicht genutzt werden, schließlich führt Apple, ähnlich wie Microsoft,"......... Die Updates von Apple mit der Firmenpolitik von Winzigweich(Microsoft) zu vergleichen,...