Skypen mit Bild: Festoon und video4IM
Skypen mit Bild: Festoon und video4IM
Normalerweise verstecken sich beide Programme im Tray. Ein Doppelklick auf Festoon öffnet ein Fenster, in dem ein Kontakt ausgewählt werden kann, mit dem man sprechen möchte. Beim ausgewählten Kontakt erscheint eine IM-Nachricht mit zwei Hyperlinks: Eines verweist auf den Festoon-Download, das andere startet die Video-Konferenz. Nach einem Klick geht ein längliches schwarzes Fenster auf, in dem beide Gesprächspartner zu sehen sind. Darunter wird Werbung eingeblendet.
Spontania verhält sich anders: Ruft man mit installiertem Spontania einen anderen video4IM-Nutzer an und klickt dann doppelt auf das Tray-Icon, öffnet sich das Video-Fenster. Danach müssen beide Gesprächspartner einer Videoverbindung zustimmen, und schon kann es losgehen.
Von der Bildqualität her gibt es bei beiden Programmen keine großen Unterschiede, besonders toll ist sie bei beiden nicht - was aber nicht zuletzt an den Webcams liegt. Allerdings hinkt das Bild bei Festoon deutlich hinter dem Ton her, und auch die Sprachqualität kommt nicht an die von Skype heran. Das macht wenig Spaß, da man sich bei Video-Chats ohnehin nicht in die Augen sehen kann. Das klappt bei video4IM besser, aber auch dort gibt es eine Verzögerung.
Insgesamt bereiten die Programme aber keine Probleme, sie funktionieren klaglos. Etwas besser wirkt video4IM, da es stärker an Skype angebunden ist und eine bessere Übertragung bietet. Wer noch eine Webcam zu Hause hat, kann beide Programme gefahrlos testen. Für den Alltagsgebrauch sind beide aber noch recht umständlich - da muss jeder selbst entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Internettelefonie hier.
