Endlich bewiesen: Fernsehen macht dumm
Anders lesen ist der Schlüssel zum Verständnis
Insgesamt ein schlechtes Bild der Jugend, allerdings sind Studien, wie üblich, auf verschiedene Weise lesbar, außerdem darf neben dem Fernsehkonsum und dem IQ auch nicht das soziale Umfeld der Kinder vernachlässigt werden. Es ist nicht nachweisbar, ob Kinder und Jugendliche durch Fernsehen dumm werden, weil dazu einmal im Jahr IQ-Tests und Befragungen zum Medienkonsum nötig wären - und zwar jahrelang. Solche Studien kosten viel Zeit und Geld, vor allem, wenn sie große Kontrollgruppen umfassen. Entsprechend dürfte es sich bei der Studie nur um einen Vergleich von Fernseh-Gewohnheiten und geistigen Fähigkeiten handeln, einmalig abgenommen.
Wenn man die Ergebnisse anders liest, als die Forscher verlauten ließen, ergibt sich ein völlig anderes Bild: Was, wenn nicht das Fernsehen schuld an mangelnder Intelligenz ist, sondern die mangelnde Intelligenz der Grund für erhöhten Fernseh-Konsum ist? Der Teufelskreis setzt viel früher an. Sind die Eltern Angehörige der sogenannten "bildungsfernen Schichten", wird ohnehin viel ferngesehen. Der Fernseher wird dem Buch oder der Zeitschrift vorgezogen. Solch ein Lebensstil wird den Kindern vorgelebt. In solchen Haushalten läuft der Fernseher oft den ganzen Tag, ohne dass kontrolliert wird, was sich die Kinder anschauen.
Kinder dieser Verhältnisse leben oft genug in der Großstadt, in Hochhaus-Siedlungen, an Orten also, die einen gefahrlosen Aufenthalt an der frischen Luft oft unmöglich machen. Der Medienkonsum wird von den Eltern also noch gefördert, damit das Kind in der heimischen Sicherheit bleibt, statt sich in die Gefahr des Lebens "da draußen" zu stürzen. Andere Kinder empfinden die Außenwelt aufgrund negativer Erfahrungen selbst als Gefahr und bleiben lieber in der heimischen Trutzburg. Auch solche Erlebnisse werden von schlechteren Wohngegenden gefördert, genau wie die Gewalttätigkeit, die auch abhängig vom Freundeskreis und Umfeld sind. Medien tragen sicherlich einen Teil dazu bei, der Hauptverursacher sind sie aber mit Sicherheit nicht.
Bildung: Der Schlüssel zum IQ
Andersherum müssen sich Kinder aus gebildeteren Haushalten bei jeder kurzen Playstation-Attacke anhören, sie sollten "doch mal rausgehen", selbst wenn es stürmt und schneit, "oder mal ein Buch in die Hand" nehmen. Und natürlich darin lesen. Ebenfalls nicht zu verachten ist der Faktor der Wahl der Schule: Gymnasiasten, ob klug oder dumm, haben schlicht und ergreifend einen höheren Lernaufwand als Haupt- und Realschüler.
Zudem sind Eltern von Gymnasiasten oft Ehrgeizig, setzen eine niedriger Schulstufe mit einem sozialen Abstieg gleich und foltern selbst den dämlichsten oder faulsten Sprößling mit oft nutzlose Nachhilfe, Klavierunterricht, Ballett- oder Tennisstunden. Dieser Faktor wirkt sich ebenfalls negativ auf den Medienkonsum aus. Kinder gebildeterer Eltern können einfach nicht so viel Fernsehen wie ihre Altersgenossen aus der Hochhaus-Siedlung. Ob dadurch allerdings die Intelligenz beflügelt wird, ist fraglich, vielmehr scheinen Fernsehverhalten und intellektuelle Förderung bereits durch die Lebensverhältnisse der Eltern in die Wiege gelegt.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 40 Beiträge
Zitat: als Raucher werde ich in diesem Staat politisch verfolgt wie ein Jude im 3. Reich Das ist nur oberflächlich die Wahrheit. In Wirklichkeit ist der Staat geil auf die...
als Raucher werde ich in diesem Staat politisch verfolgt wie ein Jude im 3. Reich...... Man sollte das Verblödungsfernsehen auch verbieten und die dazugehörigen Idiotenzeitungen gleich mit...
sarazena: War auf den konkreten Fall bezogen.
Zitat: zu spät!! Warum:?: Gibt's nix mehr:?:
Zitat: Ab welcher zeit macht fernsehen dumm und welche Sendungen machen dumm? Bitte auf ca 4-5 Jahre alter beziehen. Danke schonmal Sollte die Frage ernst gemeint sein, dann:...