Das deutsche Kind: Dick, dumm, einsam und traurig

Endlich bewiesen: Fernsehen macht dumm

Das Bild deutscher Kinder ist schlecht. Wer es wagt, nach 20 Uhr den Fernseher einzuschalten, wird von Real-Soaps im Stil der Supernannys gequält. Schlecht erzogene Kevins und Chantals, die kreischend durchs Bild rennen, weil ihre alkoholabhängige und kettenrauchende Mutter sie ins Bett bringen möchte. Solche Kinder werden gerne mal vor Fernseher und Playstation geparkt, was ihre späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich reduziert. Das jedenfalls behauptet eine aktuelle Studie.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Dumm, krank, fett und traurig
  2. 2Abstieg schon im Kindesalter
  3. 3Anders lesen ist der Schlüssel zum Verständnis
  4. 4Bildung: Der Schlüssel zum IQ

Laut einer Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) macht Fernsehen dumm - das ist wohl keine Neuigkeit, der Newswert liegt eher in der Tatsache, dass sich Intelligenz und Fernsehkonsum reziprok zueinander verhalten: Je höher der Fernseh-Konsum, desto dämlicher der Nachwuchs. Gewalt in Fernsehen und Videospielen soll obendrein die Lernfähigkeit von Kindern nachhaltig negativ beeinflussen: Jugendliche, die viel Gewalt konsumieren, sollen wesentlich häufiger Probleme mit fehlender Intelligenz haben als Gleichaltrige ohne Gewaltobsession.

Dumm, krank, fett und traurig

Im Rahmen der Studie wurden 23.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren zu ihrem Fernseh-Verhalten befragt. Das Ergebnis: Rund die Hälfte aller Jungs und immerhin ein Drittel aller Mädchen haben einen eigenen Fernseher im Kinderzimmer, auch Spielkonsolen sind weit verbreitet. Die Kinder verbringen viele Stunden täglich vor dem Bildschirm und werden dabei "dick, dumm, krank und traurig", wie sich KFN-Chef Christian Pfeiffer ausdrückte. Dabei ist interessant, das Hauptschüler wesentlich mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, als beispielsweise Gymnasiasten.

Gestützt wird die deutsche Studie von rund 50 weiteren Studien aus verschiedenen Industrieländern. Kinder, die lieber surfen, videospielen und fernsehen, als sich zu bewegen, hätten eine wesentlich höhere Gefahr, Übergewicht zu bekommen. Hinzu käme das Problem, dass der schlechte Lebensstil das Übergewicht auch im Erwachsenenalter fördere. Hinzu kommen dann auch schnell die üblichen Dicke-Leute-Krankheiten: Diabetes, Bluthochdruck oder zu hohe Blutfett-Werte, wodurch schon in jungen Jahren die Lebensqualität erheblich eingeschränkt wird. Bei stark übergewichtigen Personen sind auch Herzinfarkte in jungen Jahren keine Seltenheit.

Abstieg schon im Kindesalter

Das Fernsehen sei zudem schuld an der zunehmenden Verblödung der Jugend. Der Ulmer Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer meint dazu: "Dieser Effekt betrifft alle Fächer, ist nicht mit anderen Faktoren zu erklären und wirkt sich langfristig auf den erreichten Ausbildungsgrad aus." Sprich: Wer in der Jugend viel vor der Glotze hängt, wird als Erwachsener das gleiche tun müssen, weil er völlig unterqualifiziert von der Schule direkt in Hartz IV rutscht.

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Zitat: als Raucher werde ich in diesem Staat politisch verfolgt wie ein Jude im 3. Reich Das ist nur oberflächlich die Wahrheit. In Wirklichkeit ist der Staat geil auf die...

als Raucher werde ich in diesem Staat politisch verfolgt wie ein Jude im 3. Reich...... Man sollte das Verblödungsfernsehen auch verbieten und die dazugehörigen Idiotenzeitungen gleich mit...

sarazena: War auf den konkreten Fall bezogen.

Zitat: zu spät!! Warum:?: Gibt's nix mehr:?:

Zitat: Ab welcher zeit macht fernsehen dumm und welche Sendungen machen dumm? Bitte auf ca 4-5 Jahre alter beziehen. Danke schonmal Sollte die Frage ernst gemeint sein, dann:...

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