Gericht entscheidet gegen Einstellung
MP3-Downloads: Apple wird iPod-Klage nicht so schnell los
Ein kalifornisches Gericht hat jetzt entschieden, dass ein iPod-Kunde Apple wegen unfairer Gechäftspraktiken verklagen darf. Der Verbraucher wirft Apple vor, mit seinem iPod-Kopierschutzsystem Konkurrenz zu behindern und damit Nutzer zum Einkauf von Musik auf seiner iTunes-Plattform zu zwingen.
Apple wurde Anfang des Jahres von einem Verbraucher namens Thomas Slattery verklagt. Der Konzern versuchte, das Gericht zur Abweisung der Klage zu bringen - scheiterte damit jetzt jedoch in den meisten Punkten. Der zuständige Richter ließ sieben von zehn Slatterlys Klagepunkten gelten und bemerkte, dass sich Apples Verzahnung von iPod und iTunes auch dazu eigne, "Konkurrenz im Markt für portable Multimedia-Player zu vereiteln".
Apple wird immer wieder dafür kritisiert, anderen Musikanbietern keinen Zugriff auf sein iPod-Kopierschutzsystem zu machen. So startete Real Networks im Sommer letzten Jahres unter dem Titel "Freedom of Music Choice" eine Kampagne zur Öffnung des iPods. Der Virgin-Konzern scheiterte in Frankreich jedoch mit einer Beschwerde, die Apple zur Öffnung der iPod-Plattform bringen sollte.

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die lösung könnte aber auch lauten: die hersteller verzichten auf viele formate und nutzen nur ein format, etwa mp3 und auch nur eine kopierschutztechnologie. oder noch besser: gleich gar keine oder wasserzeichen.
falls du auf wma anspielst: hier geht es nicht um DRM allgemein, sondern darum, dass apple sein AAC-format nicht rausrückt und der ipod kein wma unterstützt. deshalb müssen alle ipod-user aac-dateien über itunes...
ja, aber apple ist nunmal das bekannteste beispiel und wird deshalb vor gericht gezogen. so oder so: richtig!
Finde ich absolut nachvollziehbar, da fallen mir außer Apple aber auch direkt noch ein paar andere Kandidaten ein...