Mit etwas Pech in eine Endlosschleife
WoW-Epidemie: Neueinsteiger haben ein Problem
Das Online-Rollenspiel World of Worldcraft ist weltweit ein Verkaufsschlager. Eine virtuelle Seuche sorgt zurzeit für Probleme. Kommt ein Neueinsteiger oder ein Spieler mit einem Entwicklungslevel unter 50 mit einem infizierten Charakter in Kontakt, "krepiert" der Charakter innerhalb weniger Sekunden.
Auslöser der virtuellen Seuche war der neue Patch 1.7. Mit ihm kam ein neuer Spielbereich namens Zul'Gurub. Der Endgegner Hakkan beherrscht den sogenannten "Corrupted Blood"-Zauber. Er wirkt auch außerhalb des Dungeon. Infizierte Charaktere stecken weitere Spielfiguren an. "Die lassen sich aber heilen", erklärte ein WoW-Spieler gegenüber netzwelt. Das Problem seien die sogenannten Wächter - fest ins Spiel integrierte Figuren, die beispielsweise Auskünfte und Tipps geben, aber nicht von einem menschlichen Spieler gesteuert werden. Die Seuche geht auch auf sie über.
Das Problem mit infizierten Wächtern
Stirbt eine Charakter, "erwacht" er auf einem Friedhof und muss zum Leichnam zurückkehren um wieder ins Spiel einzusteigen. Dumm nur, wenn die virtuelle Leiche neben einem der unbeweglichen Wächter liegt, dann ist der Charakter sofort wieder infiziert und der Spieler hängt in einer Endlos-Schleife.
Es gab den Versuch erkrankte Spieler in einem Quarantäne-Bereich zu isolieren. Aus Spielerkreisen heißt es, dass das allerdings nicht funktioniert hat. In wie weit Blizzard das Problem mittlerweile im Griff hat und ob die es eine Entschädigung für die verlorene aber kostenpflichte Spielzeit gibt, ist nicht bekannt. Eine Stellungnahme von Blizzard steht noch aus.
