Samsung X50 WVM 1730 im Test: Leichte Notebook-Flunder mit Fingerabdruck-Scanner

Display

Gut gerüstet: WLAN hoch drei und Gigabit-Ethernet

Während sich bei den meisten Mittelklasse-Notebooks mindestens vier USB-2.0-Anschlüsse finden, sind es beim Samsung X50 lediglich drei. Doch sonst steht es der 15,4-zölligen Artverwandtschaft in Sachen Anschlussfreude in keinster Weise nach. Mit von der Partie sind Schnittstellen für FireWire, Mikrofon, Kopfhörer, Line-in, SPDIF (optisch), Monitor, S-Video, Modem sowie PCMCIA-Erweiterungskarten des Typs I und II. Darüber hinaus kann ein Kartenleser an der Vorderseite sowohl mit SD-Karten als auch mit Sonys Memory Stick Pro umgehen.

Außergewöhnlich üppig fällt hingegen die Netzwerkausstattung des X50 aus. In verkabelte Ethernet-Netzwerke lässt mit einer Geschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde einsteigen, außerdem werden die aktuellen Wireless-LAN-Standards 802.11a, b und g unterstützt. Wer eine schnurlose Maus anschließen oder Daten mit dem Mobiltelefon abgleichen will, kann auf Bluetooth zurückgreifen.

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Das Samsung X50 gibt es zwar auch mit hochauflösendem Display und 1.680x1.050 Bildpunkten, doch das ist allein den teureren Modellen WVM 2000 und 2130 vorbehalten, die mindestens 1.000 Euro mehr kosten als die vorliegende WVM-1730-Variante. Für die Diagonale von 15,4 Zoll erweisen sich die gebotenen 1.280x800 Punkte jedoch als vollkommen ausreichend. Damit gelingt es aber leider nicht immer mühelos, zwei Fenster nebeneinander darzustellen.

Das Display des X50 WVM 1730 besticht durch eine sehr helle und klare Anzeige sowie ein scharfes Schriftbild. Durch die hochglänzende Oberfläche neigt es im Gegensatz zum Bildschirm des X20 XVM 1600 III jedoch zu Spiegelungen die bei ungünstigen Lichtverhältnis störend wirken. Während die seitlichen Einblickwinkel für Notebook-Verhältnisse noch relativ breit sind, sind sie in vertikaler Hinsicht recht eng bemessen und lassen das Bild schnell zu dunkel oder matt erscheinen.

Audio-Qualitäten

Wer viel Wert auf gute Tonqualität legt, kann sie dem X50 erst unter Zuhilfenahme von Kopfhörern, externen Boxen oder der Hi-Fi-Anlage entlocken. Mit den bereits integrierten Stereo-Lautsprechern kommen audiophil Veranlagte leider nicht auf ihre Kosten. Im Gegensatz zu vielen anderen Notebook-Lautsprechern neigen sie zwar erst sehr spät zum Krächzen, klingen aber selbst bei niedriger Lautstärke etwas blechern. Für viel mehr als die mittel-laute Hintergrundberieselung reicht es in diesem Fall nicht.

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