Leistungsfähiges Leichtgewicht mit Luxus-Ausstattung
Samsung X50 WVM 1730 im Test: Leichte Notebook-Flunder mit Fingerabdruck-Scanner
Benjamin Schnitzler
Besonders bei Mittelklasse-Notebooks ist weniger manchmal mehr. Flach und leicht statt klobig und unhandlich sollten sie sein. Voraussetzungen, die das neue Samsung X50 WVM 1730 erfüllt: Es bringt trotz großem 15,4-Zoll-Display weniger als zweieinhalb Kilogramm auf die Waage und ist gerade mal 2,6 Zentimeter hoch. Wer nun denkt, die geringe Baugröße ließe nur wenig Raum für innere Werte, wird spätestens beim Blick aufs Datenblatt eines Besseren belehrt.
Denn die silberne Flunder beinhaltet unter anderem einen Fingerabdruck-Scanner, der das Eingeben von Passwörtern überflüssig macht. Wer es gerne leise hat, kann auf Knopfdruck einfach in den Flüstermodus schalten. Hinzu kommt eine Art integrierte Jukebox, die Musik und Videos abspielt, ohne Windows dafür zum Hochfahren zu bemühen. Für ordentlich Dampf unter der Magnesium-Haube sorgen ein Pentium M 740 mit 1,73 Gigahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher sowie ATIs flotter Grafikchip Mobility Radeon X700.
Samsung X50 WVM 1730
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Inhaltsverzeichnis
- Gut gerüstet: WLAN hoch drei und Gigabit-Ethernet
- Display
- Audio-Qualitäten
- Video- und Musik-Wiedergabe ohne Windows
- Hart und laut: Tastatur und Touchpad
- Fingerabdruck-Scanner: Biometrie im Notebook
- Geräuschentwicklung und Akkulaufzeit
- Allround-Talent mit luxuriöser Ausstattung
- Technische Daten
Silberflunder mit Understatement
Um eine Analogie von Notebook- und Automobilbau herzustellen, bietet sich beim Anblick des Samsung X50 ein schnittiger Sportwagen an - nicht zu protzig, jedoch mit einer ansehnlichen Leistung und gehörigen Prise Understatement gesegnet. Stark abgerundete Kanten, schwarze Zierleisten und Schalter aus Leichtmetall verleihen ihm eine gleichermaßen schlichte wie zeitlose Optik. Allerdings ist uns diese alles andere als unbekannt.
Samsungs Einsteiger-Modell X20 gleicht dem X50 beinahe aufs Haar. Bei nahezu identischen Abmessungen bietet es jedoch ein kleineres Display und keinen Fingerabdruckscanner. Zudem kommt das Breitbild-Format des X50 von 16:10 dem bei DVD-Videos weit verbreiteten 16:9-Standard ein ganzes Stück näher. Die bessere Ausstattung und schnellere Hardware des X50 WVM 1730 schlägt sich auch auf den Preis nieder. Mit einem Straßenpreis ab etwa 1.800 Euro kostet es gut und gerne 600 Euro mehr als das X20 XVM 1600 III.
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Hallo!
Der Artikel hat mir gut gefallen. Er bekräftigt mich in der Entscheidung, mich _für_ dieses Notebook zu entschliessen. Sehr detaillierter Bericht. Hat mir sehr geholfen!
Danke und weiter so!!
Das hört man gerne. :)
Habe heute das X50 aufgrund des Testberichtes gekauft... absolutes Top-Gerät, ist jeden Euro wert
Du schreibst
"Leider gelingt es uns selbst nach etlichen Eigenversuchen und Anrufen bei der Samsung-Hotline nicht, das X50 vor dem Hochfahren des Betriebssystems mit dem eigenen Fingerabdruck abzusichern. Laut einem Support-Mitarbeiter seien derartige Probleme mit dem TPM jedoch eher Ausnahme als Regel.
"
Ich habe exakt das gleiche Problem - für die Windowsanmeldung funktioniert die Sache tadellos, aber keine Chance es vor dem Start zum laufen zu bringen. Ist also offenbar doch nicht ein so selten auftretendes Problem.
Selbes gilt für die Security Plattform (die mittels Chip zb Verschlüsseling mittels Zertifikat ermöglichen soll) - man bekomm den Hinweis das man den Chip erst im BIOS aktivieren muss, dort findet sich aber keine solche Möglichkeit. Habe erst einmal den Support angeschrieben, ich werde hier posten was dabei herauskommt.
Sonst ist das Gerät (ein X50-2130 in meinem Fall) spitze!
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