Klein, schwarz, stark: Sonys Playstation Portable im Test

Gewicht und Abmessungen erfordern einen gepolsterten Rucksack-Platz

Kritikwürdig ist der Analog-Joystick. Um diesen zu erreichen muss man den Daumen stark krümmen. Im spitzen Winkel, von oben herab, will der knopfgroße Stick sehr feinfühlig bedient werden, was auf Dauer zu Schmerzen im Daumen führt. Grund hierfür ist die tiefe Anordnung unter dem normalen Steuerkreuz. Auch die kleinen Zusatztasten unter dem Display sind nicht immer optimal erreichbar. Die in manchen Spielen ziemlich wichtige Select-Taste ist gar so winzig, dass es in der Hektik von Spielen wie "Spiderman 2" oft bereits zu spät ist um diese blind zu finden.

Alle Tasten haben einen sehr angenehmen Druckpunkt. Etwas schwammig ist das Steuerkreuz. Nicht ganz sattelfest sitzt dieses mit deutlichem Spiel im Gehäuse. Während der Bedienung gerät dies aber schnell in Vergessenheit. UBS-2.0-Anschluss, der Schieber zum Auswurf der Spiel-Kassetten sowie ein Infrarot-Port befinden sich an der Oberseite, rechts entdecken wir den Power- und Hold-Schalter. Am linken Gehäuserand gibt es einen weiteren Schieber zum Ein- und Ausschalten des WLAN, und den Schacht für den Memory-Stick, Sonys eigener Speicher-Stick im Flash-Format.

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Gewöhnungsbedürftig ist das hohe Gewicht der PSP. Mit 290 Gramm ist sie deutlich schwerer als der alte Gameboy, den ja irgendwie jeder noch in der Schublade liegen hat. Auch die übrigen Abmessungen von 17 x 2,3 x 7,4 Zentimeter disqualifizieren die Konsole für die Hosentasche, und machen einen gut gepolsterten Platz im Rucksack notwendig. Wer sich nicht schon nach einigen Tagen über einen völlig verkratzten Bildschirm ärgern möchte, sollte die Playstation eigentlich immer nach dem Zocken in einer Schutztasche verschwinden lassen. Auch hinterlassen die Finger auf dem kompletten Gehäuse ihre Spuren in Form von Abdrücken. Wer seinen Schatz zusätzlich schützen möchte, legt sich eine Displayfolie zu.

Nicht bloß Spielkiste

Die PSP ist keine reine Spielekiste. Musik, Fotos und Videos finden durch den Memory-Stick Zugang auf die Konsole. Es gibt mehrere Wege um Daten auf den Speicherriegel zu kopieren, entweder über ein Kartenlesegerät, oder direkt per USB-Nabelschnur zum Rechner. Die PSP wird allerdings nicht sofort, wie bei MP3-Playern üblich, als externe Festplatte erkannt. Damit die Verbindung zustande kommt, muss im Menü zunächst die USB-Funktion aktiviert werden. Dann erscheint die Konsole auf dem Desktop des Rechners, und dem Kopieren steht nichts mehr im Wege. Spezielle Treiber müssen unter Windows XP nicht installiert werden.

Sony PSP

Der Memorystick spielt aber längst nicht alle Multimedia-Dateien ab die auf der Festplatte des Rechners schlummern. Ab Firmware 2.0 ist es aber möglich Musik im MP3-, WAV- und Sonys eigenem ATRAC-Format wiederzugeben. Als Walkman arbeitet die Playstation Portable genauso wie ein herkömmlicher MP3-Player. Einzelne Lieder lassen sich wiederholen, in zufälliger Reihenfolge abspielen, oder zu einer Wiedergabeliste zusammenfügen.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 10 Beiträge

Naja, ich find' die PSP ein wenig klobig, aber dafür kann sie ja wirklich alles, was man so braucht :-)

Ich hab mir das GigaPack für €299 gekauft. Mittlerweile habe ich mir auch schon drei Spiele (PES 5, World Ralley Championship und World Snooker Challenge 2005) und einen Film (Spiderman 2) zugelegt. Ich...

hab sie gestern probegespielt, find sie auch geil. werde mir wahrscheinlich eine neue PSP bei ebay kaufen. grafik ist super, soviele tasten an einer konsole, ist schon klasse. und dafür muss...

Moinsen, So habe die PSP auch und finde sie ziemlich Klasse die Qualität der Filme ist der Hammer. Leider werden hier keine x-black Displays mehr verbaut(war beider ersten Version in Japan so) aber...

Zitat: Hallo! Also, für den Preis von 250€ finde ich, könnte die PSP viel mehr bieten. Um mal konkreter zu werden: Es werden zu wenig Formate unterstützt, die Tastatur ist...

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