Installationen analysieren

n-Lite Teil 3.2: Software ohne Setup installieren

n-Lite Teil 3.2: Software ohne Setup installieren Dieser Teil ist für die Profis, die Tüftler, die Hartnäckigen unter den PC-Fricklern. Denn bei der Installation ohne Installationsprogramm gibt es keine Garantie auf Erfolg. Die nötigen Kenntnisse, eine Batch-Datei zu erstellen, die vom Windows-Setup aufgerufen wird, sind dazu nötig und können im letzten Teil noch einmal nachgelesen werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Problem mit alten Dateien
  2. 2Schlampige Programmierung
  3. 3Sehr selten: Freie Analysetools
  4. 4Beispiel eines Durchlaufs
  5. 5Windows-Zustände vergleichen
  6. 6Ordentlich: Der Repackager sortiert alles vor
  7. 7Und nocheinmal bitte...
  8. 8Reg-Datei erstellen
  9. 9Andere Wege gibt es nicht

Bei setup-bedürftigen Programmen gibt es die Möglichkeit, eine Installation zu analysieren, um später die Teile einer Software dann von n-Lite an die richtigen Stellen kopieren zu lassen. Die Analyse-Tools arbeiten aber oft nicht ganz sauber und protokollieren nicht immer alle kopierten Dateien mit.

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Problem mit alten Dateien

Fehlende Teile müssen dann selbst zusammengesucht und hinzugefügt werden. Das ist nicht nur Schuld des jeweiligen Tools. Sind etwa bestimmte .Dll-Dateien im Windows-Verzeichnis schon vorhanden, verzichten viele Installationsprogramme darauf, sie zu überschreiben.

Winamp-Fehlermeldung

Das Analysetool zeichnet solche .Dll-Dateien dann natürlich auch nicht auf. Auf einem frisch installierten Windows fehlen diese Dateien und das selbst zusammen gesetzte Programm läuft dort nicht. Clevere Leser werden das Programm der Wahl zuerst deinstallieren wollen, bevor sie es erneut installieren und dabei von einem Tool analysieren lassen.

Schlampige Programmierung

Doch weil viele Deinstallationsprogramm unsauber programmiert sind und eben doch nicht alle Softwareteile wieder löschen, klappt das ganz oft nicht. Der Idealfall ist also die Analyse einer Software, die man vorher noch nie auf dem Computer installiert hat. Ja, das ist reine Theorie und in der Praxis muss dann doch die Deinstallation reichen.

Zwei Tools zur Analyse hat netzwelt gefunden und getestet: InstallWatch Pro und den Repackager. Viele viele Stunden lang wurde nach geeigneten Tools gesucht, verschiedene Software zur Analyse installiert, deinstalliert, gelöscht und wieder neu ausprobiert. Dabei wurden auch fast alle Gemütszustände durchlaufen: Freude, Enttäuschung, Ärger, Verzweiflung.

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Gute Dienste als Analysetool leistet auch das ehemals kostenfreie "Inctrl5" von ZDnet. Es schwirrt aber noch im Web rum.

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