Apple-Notebooks im Test: iBook vs. Powerbook

Fazit: Kein echter Sieger

Insgesamt ist das Powerbook erwartungsgemäß der überzeugendere Rechner. Trotz des ähnlichen Designs wirkt das Powerbook wesentlich hochwertiger als das iBook, was mit der Material-Wahl zusammenhängt. Doch auch das Innenleben des Powerbooks ist hochwertiger, die Komponenten wirken sauberer aufeinander abgestimmt und bremsen sich nicht gegenseitig, wie das beim iBook manchmal der Fall ist. Insgesamt scheint das Powerbook besser durchkonstruiert, allerdings ist es im strengen Sinne kein Powerbook, sondern ein "Edel-iBook". Apples Powerbook-Linie zeichnet sich nämlich sonst vor allen Dingen durch hohe Geschwindigkeit und Erweiterbarkeit. Gegen den großen 15"-Bruder sieht das 12"-Powerbook jedoch ziemlich alt aus.

Apropos: In Sachen Erweiterbarkeit schenken sich iBook und Powerbook nichts. Bis auf einen RAM-Riegel lässt sich nichts intern nachrüsten. Das ist aber nicht weiter schade, sind die Rechner doch ab Werk bereits ordentlich ausgestattet. Und falls doch mal eine Erweiterung benötigt wird, helfen USB und Firewire. Übrigens wird letztere empfohlen, hat iBook über USB 2.0 doch offensichtlich Probleme mit der Stromversorgung. Ein iPod shuffle wurde einfach nicht voll aufgeladen, trotz mehrerer Stunden am Gerät.

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Powerbook G4


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Beide Rechner sind kompakt und schick, allerdings ist der Unterschied zwischen Powerbook und iBook 12" zu gering, um ein schlagendes Argument für den Kauf des Powerbooks zu sein. Die rund 360 Euro Preisunterschied sind dennoch gut angelegt. Der Unterschied ist nicht die Größe, sondern die Qualität. Und die schlägt sich im Wiederverkaufswert nieder. So gehen gebrauchte Powerbooks bei Ebay meist für weit über 1000 Euro über den Ladentisch, während fast identische iBooks nach einem Jahr kaum die Hälfte des aktuellen Neupreises erreichen. Zurecht, geben iBooks doch schon nach wenigen Jahren oft ein Bild des Jammers ab. Powerbooks hingegen halten mit ein bisschen Pflege fast ewig, sofern sich kein Hardware-Defekt einschleicht. Wer also einen Begleiter für mehr als zwei Jahre sucht, sollte zum Powerbook greifen.

Das Powerbook wirkt "runder"

Insgesamt sei jedem Anwender, der Wert auf Qualität legt, das Powerbook ans Herz gelegt, auch aufgrund der zwar kleinen, aber dann doch wichtigen Extras wie Line-In und Dual-Screen-Modus. Das iBook ist eher ein Einstiegs- oder Zweitrechner, wohingegen das Powerbook mit einem externen Bildschirm auch als einziger Rechner auf dem Schreibtisch eine gute Figur macht. Bis zum erscheinen des mac mini war das iBook übrigens Apples Einstiegsrechner, was die etwas schwache Qualitätsanmutung erklären könnte.

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