Apple-Notebooks im Test: iBook vs. Powerbook

Powerbook: Sieger im Geschwindkeitstest

Beim gleichzeitigen Start hängt das Powerbook das iBook erwartungsgemäß um einige Sekunden ab. Der Unterschied ist allerdings zu gering, um tatsächlich auf die höhere Prozessorleistung zurückzuführen zu sein. Vielmehr ist Mac OS X als Unix-System auf viel RAM und einen schnellen Systembus angewiesen. Letzteren liefert das Powerbook, das iBook fällt zurück, was sich auch im normalen Betrieb bemerkbar macht: Das Powerbook wirkt insgesamt "smoother" und runder. Allerdings nur bei Funktionen, die nicht besonders grafiklastig sind - hier hat das iBook mit seiner moderneren Grafikkarte die Nase vorn, der Vorteil wird aber mangels Grafik-Speicher schnell zunichte gemacht.

Apropos Grafik: Natürlich sind die Grafikkarten beider Geräte nicht die modernsten, dafür sparen sie Strom und sind für Notebook-Grafikkarten recht leistungsfähig. Das haben sie auch dem speziellen DDR-RAM zu verdanken: Andere Notebooks setzen an dieser Stelle auf billige Chipsatz-Grafik mit Shared Memory. Das bringt natürlich keine Performance, wodurch sich besonders das iBook in seiner Preisklasse stark von der Konkurrenz vom Discounter abhebt.

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Miese Displays

Ein klassisches Manko des iBooks ist das miese Display. Nicht nur, dass es starke Helligkeitsunterschiede aufweist, nein: Auch die Schärfe ist nicht besonders, von der Leuchtkraft einmal ganz zu schweigen. Das iBook-Display braucht nach dem Anschalten fast 5 Minuten, um tüchtig zu leuchten und ist selbst dann dunker als das Display des Powerbook. Das ist nämlich, entgegen aller Erwartungen, hochwertiger als das des iBooks. Es leuchtet besser, ist kontrastreicher und schärfer.

Die Unterschiede sind zwar auch für Laien sichtbar, gigantisch sind sie aber nicht: Gerade die beim iBook oft geschmähte Blickwinkel-Abhängigkeit ist beim Powerbook ähnlich auffällig. Hier hilft nur der Blick in Richtung 15"-Powerbook, dessen Bildschirm um Längen besser ist. Es ist ohnehin rätselhaft, wieso Apple in seinen 12"-Modellen noch keine hochauflösenden Displays mit 1280er-Auflösung verbaut, diese würden gerade dem Powerbook viel besser stehen als die schwächliche 1024er-Auflösung, in der selbst Websurfen manchmal zur Tortur wird.

Display: Splitten oder Spiegeln?

An dieser Stelle kommt ein großer Vorzug des Powerbook zum Tragen: An einen externen Monitor angeschlossen, kann das Book im Dual-Screen-Modus betrieben werden. Man kann das Powerbook also problemlos an einen 21"-Bildschirm klemmen und dort mit einer 1600er-Auflösung betreiben. Das iBook hat diese Option nicht: Alles, was es kann, ist Spiegeln. Und deshalb erscheint auch auf riesigen Bildschirmen nicht mehr als eine 1024er-Auflösung.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge

*LOL* Nicht ernst nehmen ;-)

Zitat: Gerade die 12-Zoll-Linien sind hypermobil und eigentlich nicht als Desktop-Ersatz gedacht. Hiermit beanspruche ich mein Copyright-Recht auf das Wort hypermobil (c). Die...

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