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21.09.2005
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Apple-Notebooks im Vergleichstest

Apple-Notebooks im Test: iBook vs. Powerbook

Laptops

Und tatsächlich: Nach dem ersten Auspacken von iBook und Powerbook steht der Testsieger in Sachen Verarbeitungsqualität bereits fest: Das billige Plastik des iBook weckt gewisse Assoziationen mit Produkten aus 1-Euro-Läden, während das Powerbook einen Grundsoliden Eindruck macht, ein Fels in der Brandung, passend dazu ein Design, das an moderne Hochhäuser und den technischen Fortschritt denken lässt. Wenn man es so will, ist das Powerbook der Audi A3 unter den Notebooks, das iBook mehr der Lada Samara. Dennoch: Andere Notebooks in der iBook-Preisklasse könnten dann als Ochsenkarren bezeichnet werden, würde der Auto-Vergleich nicht ohnehin etwas hinken.

Schlanker Alu-Knaller statt Plaste & Elaste

Die Verarbeitung des Powerbook jedenfalls überzeugt: Keine überstehenden Kanten, keine großen Spalten, nichts, was das Auge des Betrachters stören könnte. Das iBook hingegen wirkt etwas lieblos zusammengesteckt, hier und da sitzt etwas nicht richtig, der Akku steht ein wenig vor und die Tastatur ist ein kleines bisschen schief. Der Bildschirm wackelt bei der kleinsten Bewegung des Geräts oder seiner Standfläche. Überhaupt wirkt das Display sehr wackelig, obwohl es auf den ersten Blick genau auf die gleiche Art befestigt ist wie beim Powerbook. Offensichtlich hat Apple hier verschiedene Scharniere verwendet. Außerdem ist das Powerbook wesentlich schlanker als das iBook. Bei gleicher Display-Größe wirkt es dank schlankerer Linie wesentlich kompakter als das iBook.

ibookpowerbook

  • iBook vs. Powerbook
  • Powerbook G4
  • Powerbook G4
  • iBook vs. Powerbook
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Gehäusetechnisch ist das iBook natürlich im Nachteil: Das weiße Plastik verkratzt wesentlich schneller als das gebürstete Alu des Powerbooks. Und natürlich wird es auch schneller schmutzig. Gerade die Handablagen sind echte Schmutzfänger, die Ausdünstungen schwitzender Hände werden vom Plastik förmlich aufgesogen und lassen sich später kaum noch entfernen. Hier ein Trick: Die blaue Seite eines Radiergummis hilft, wo andere Mittel versagen.

Verschmutzungsgefahr!

Beim Powerbook findet sich nichts dergleichen. Das Alu saugt den Schweiß natürlich nicht, sondern lässt sich jederzeit mit einem feuchten Tuch wieder in den Neuzustand bringen. Allerdings hat auch das Alu-Gehäuse ein dunkles Geheimnis: Hin und wieder kommt es zu dunklen Flecken auf der Handablage, das Powerbook korrodiert. Das hat etwas mit Quecksilber zu tun, auf das Aluminium extrem stark reagiert. Wie das Quecksilber allerdings in den Schweiß des Notebook-Nutzers kommt, ist rätselhaft. Es wird vermutet, dass Amalgam-Plomben in den Zähnen damit zu tun haben. Normalerweise sollte das Powerbook aber nicht korrodieren, die Alu-Haut ist schick und robust und die wenigsten Plomben dünsten Quecksilber in solch rauen Mengen in den Stoffwechsel des Benutzers aus.

Doch wie machen sich die Rechner im Betrieb? Beim gleichzeitigen einschalten machen beide eine gute Figur. Das Powerbook macht keinen Mucks, einzig die Festplatte surrt leise vor sich hin. Das gleiche beim iBook, auch hier ist kein Lüfter zu hören. Seine Festplatte allerdings wirkt lauter, vermutlich hat sie im Plastikgehäuse des iBook mehr Resonanzraum. Oder Apple hat auf gewisse Dämmungen verzichtet. So oder so muss man bei beiden Rechnern schon genau hinhören, um im normalen Betrieb ein Geräusch wahrzunehmen. Doch es gibt auch Ausnahmen: Die Combo-Laufwerke von Toshiba und Fujitsu sind alles andere als leise. Und natürlich die Lüfter, die bei drohendem Hitzekoller anspringen und sich wieder ausschalten, wenn die Feuergefahr abgewendet ist. Das Surren ist allerdings nicht besonders laut, verglichen mit vielen Rechnern der PC-Konkurrenz.


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