Tutorial: DC++ - Die Filesharing-Alternative optimal einrichten
IP-Adresse und DynDNS
Wer DC++ optimal nutzen will, kommt um den aktiven Verbindungsaufbau nicht herum. Dafür muss die externe IP- oder WAN-Adresse des eigenen Rechners in das dafür vorgesehene Feld eingetragen werden. Damit nutzt der Client für die Übermittlung der Suchergebnisse das UDP-Protokoll, während der Datenverkehr über TCP abläuft. Wird kein bestimmter Port eingetragen, sucht sich DC++ automatisch einen Port irgendwo zwischen 1025 und 32000. Im aktiven Modus kann der Nutzer neben den Archiven von passiven Tauschbörsianern auch die von aktiven durchforsten. Weiterhin steigt die Anzahl der möglichen Suchtreffer pro Client von fünf auf zehn.
Problematisch wird es mit der aktiven Verbindung allerdings, wenn sich die externe IP-Adresse des eigenen Rechners oder Routers bei jeder Interneteinwahl ändert. Und das trifft sowohl bei den meisten Flatrate- als auch Call-by-Call-Nutzern zu. Doch zum Glück gibt es eine einfachere Lösung, als die externe IP-Adresse bei jedem Start von DC++ wieder herauszusuchen und einzutragen - DynDNS. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Dienst, der die derzeitige Adresse des Routers oder Rechners automatisch liefert.
Nach der Anmeldung, zum Beispiel auf dyndns.org, muss in der Routerkonfiguration nur noch die vorher gewählte Internetadresse im Stile von "meinrechner.dyndns.tv" eingetragen werden, die dann stets die jeweilige WAN-Adresse zurückgibt. Für DC++ heißt das im Klartext, dass im IP-Feld statt einer Nummer nur noch die DynDNS-Adresse angegeben werden muss. Wer seinen PC nicht an einen Router angeschlossen hat, kann alternativ spezielle DynDNS-Software wie den "DynDNS Updater" verwenden, der die Adressweiterleitung übernimmt.
Port-Freigabe und DHCP
Um zu verhindern, dass sich DC++ selbstständig einen freien Port sucht, sind weitere Eingriffe in die Router- oder Netzwerkkonfiguration nötig. Wie beim Original-Client verwenden wir an dieser Stelle den Port Nummer 411. Dieser muss sowohl für TCP- als auch UDP-Verbindungen freigegeben werden. Hier ist nun die interne oder LAN-IP-Adresse des Rechners gefordert. Um an diese zu gelangen, behelfen wir uns mit einem Windows-Hausmittel: Der Kommandozeile. Dafür genügt es, im Startmenü unter "Ausführen" die Zeile "cmd /k ipconfig" einzugeben. Doch wenn der Rechner über keine feste, interne IP-Adresse verfügt, ist eine leicht veränderte Vorgehensweise vonnöten.






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das ist aber nur eine von vielen ;) addy s :chatter:
und wo findet man nun welche files/hub? http://www.hublist.org ...