Mehr Suchergebnisse und schnellere Downloads
Tutorial: DC++ - Die Filesharing-Alternative optimal einrichten
Benjamin Schnitzler
In der Internet-Tauschbörse Direct Connect werden Vielfalt und Geschwindigkeit ganz groß geschrieben. Als der beliebteste Client, um der Qual der Wahl Herr zu werden, hat sich der alternative Open-Source-Client DC++ etabliert. Er ist schneller als das Original und ermöglicht die Verbindung zu mehreren Hubs gleichzeitig. Außerdem bietet DC++ eine praktische Browser-Funktion, mit der sich der Filesharer bequem in den Download-Archiven einzelner Nutzer umsehen kann.
Mindestens so vielfältig wie das Download-Angebot sind aber leider auch die Regeln des DC-Netzwerks. Wer sich nicht daran hält, fliegt raus; wer DC++ nicht richtig einrichtet, geht leer aus. Deshalb zeigt netzwelt.de einige Möglichkeiten auf, wie der Nutzer zu mehr Suchergebnissen und schnelleren Downloadraten kommen kann. Unsere Testplattform: DC++ 0.674 auf Windows XP Home mit Service Pack 2, AMD Athlon 64 4000+ und ein Gigabyte RAM. Die Verbindung zum weltweiten Netz erfolgt über einen Rangemax-Router von Netgear sowie eine T-DSL-3000-Leitung.
Inhalt
- Erste Schritte
- Verbindungseinstellung: Aktive Nutzer bevorzugt
- IP-Adresse und DynDNS
- Port-Freigabe und DHCP
- Upload: Die Download-Bremse lockern
Erste Schritte
Die Installation des etwa drei Megabyte großen Clients ist schon nach wenigen Klicks bewerkstelligt. Erst danach geht es wirklich ans Eingemachte. Nach dem ersten Aufruf von DC++ erscheint automatisch eine Readme-Datei, die sich der Nutzer durchlesen kann, aber nicht muss. Anschließend wird zum Eingeben der persönlichen Informationen aufgerufen. Ohne den "Nick"-Namen geht es nicht, die Angabe der eigenen E-Mail-Adresse oder eines kurzen Beschreibungstextes ist hingegen freiwillig. Am wichtigsten ist hier die Wahl der richtigen Verbindungsart, in diesem Fall DSL.
Verbindungseinstellung: Aktive Nutzer bevorzugt
In DC++ gibt es zwei grundlegende Möglichkeiten, um die Verbindung zum Direct-Connect-Netzwerk herzustellen. Im Passiv-Modus werden nur ausgehende Verbindungen zu anderen Nutzern aufgebaut. Da die Suchergebnisse über den gewählten Download-Server (Hub) geschickt und durch diesen wieder ausgegeben werden, fällt dabei die Bandbreiten-Belastung desselben sehr hoch aus. Zu allem Überfluss gibt der gegenüberliegende Client dann auch nur maximal fünf Treffer aus, zudem können lediglich die freigegebenen Download-Ordner von anderen, passiven Nutzern durchsucht werden.
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und wo findet man nun welche files/hub?
http://www.hublist.org ...
das ist aber nur eine von vielen ;) addy s
:chatter:
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