Musik im Hirn für ziemlich viel Asche
Doppeltest: Hochwertige Ohrstöpsel von Shure
Die Marke Shure hat sich vor allem einen Namen im professionellen Event- und Konzertumfeld gemacht. Doch auch der betuchte MP3-Hörer auf der Straße soll ein Dauergrinsen verpasst bekommen. Wir haben uns das Modell E2c für circa 99 Euro, und den E4c für stolze 300 Euro näher angesehen. Wie groß fällt der Unterschied zwischen den beiden aus, und gibt es für 300 Euro prominenten Ohrenschmalz gratis dazu?
Inhaltsverzeichnis
- 1Den passenden Knopf im Ohr
- 2HD-Treiber für luftige Höhen
- 3Unterschied zum Baumarkt-Modell fällt zu gering aus
- 4Fazit
In Zeiten wo an allen Ecken und Enden geknausert wird bis die Zähne wegen Vitaminmangel ausfallen, ist es wichtig seinen eigenen Status in der Gesellschaft zu unterstreichen. Einfach mal einen auf dicke Hose machen. Wir bei netzwelt.de haben es natürlich richtig dicke, und trauen uns daher nur mit allerbestem Zubehör vor die Tür. Also haben wir uns den in unseren Augen besten MP3-Player geschnappt, zunächst die 300 Euro teuren E4c auf die Ohren gesetzt (das Preisschild bleibt selbstverständlich dran) und uns auf den Weg gemacht.
Den passenden Knopf im Ohr
In überfüllten Innenstädten, inmitten von Menschenmassen und in der U-Bahn sollen uns die Shure-Kopfhörer bitte mal klarmachen, wieso irgendjemand auf dieser Welt 300 Euro für Ohrstecker locker machen sollte.
Beiden Paketen liegt eine ganze Armada von Aufsätzen für die richtige Passform bei. Zusätzlich gibt es noch eine praktische Transporthülle. Dem E4c-Käufer spendiert Shure noch eine Kabelfernbedienung für die Lautstärkeregelung. Beide Modelle werden direkt in den Gehörgang eingeführt. Klingt eklig, ist es irgendwie auch. Nicht umsonst gibt es vom Hersteller so sinnvolles Zubehör wie eine "Ohrenschmalz-Reinigungsschlaufe" oder die "Ohrenschmalzschutzvorrichtung." Letztere besteht aus einer kleinen Platte welche auf die Schallöffnung geklebt wird.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
diese Hörer sind natürlich eher für die professionelle Anwendung als Teil einer In Ear Monitoring Systems für die Bühne gedacht, und nicht für irgendwelche MP3 Player.
Ich hab den E3c und kann nichts von Ohrenschmerzen sagen - selbstverständlich nur bei den ganz weichen Stöpseln. Die trage ich oft 10 Stunden am Tag - nach 10 Minuten merkt man die Dinger garnicht mehr.