So installiert sich Windows von selbst
n-Lite Teil 2: Frisch, komplett und ohne Macken - WinXP in 30 Minuten
Michael Knott
Die einfachen Fälle
Exe-Datei starten und Lizenzvertrag bestätigen. Danach einen Ordner angeben, zum Beispiel "C:\Nvidia". Warten bis alles entpackt wurde und das anschließend startende Installationsprogramm beenden. Der erstellte Ordner wird dadurch nicht gelöscht. Jetzt in n-Lite diesen Ordner öffnen und dort die Inf-Datei doppelt anklicken.
Bei den Canon-Druckertreibern ist es ähnlich einfach. Hier wurde Winzip benutzt, um eine selbstextrahierende Exe-Datei zu erstellen. Die Datei per Doppelklick öffnen und einen Ordner angeben. Der Inhalt wird dorthin entpackt und kann wieder mit n-Lite eingelesen werden. Auch bei Canon ist das Trennen der Software erlaubt, deshalb der Treiber als Beispiel.
Bei den Treibern auf Mainboard-CDs ist es ungleich schwieriger. Hier werden meist alle möglichen Treiber irgendwie zusammengewürfelt. Oft liegen auch zu viele Treiber bei, im schlimmsten Fall auch noch in mehreren Versionen.
Für Mutige
Bei diesen CDs empfiehlt sich wirklich ein manuelles Installieren über das Setup-Programm, nachdem Windows aufgespielt wurde. Wer sich dennoch ranwagen und wenigstens ein paar Treiber mit n-Lite integrieren will, sollte wissen was er sucht.
Meist liegen Treiber für folgende Hardware bei: Mainboard-Chipsatz, Onboard-Soundkarte, Onboard-LAN, Onboard-Modem, RAID, USB und ähnlich integrierte Hardware. Je nach Mainboard variiert das natürlich.
Gesucht wird nach den begehrten Inf-Dateien. Entweder befinden sie sich zwischen all den anderen Dateien in einem Ordner oder müssen, wie beim nVidia-Treiber, entpackt werden. Manchmal liegen sie auch gepackt in Cab-Dateien. Die sind den Zip-Dateien ähnlich und können zum Beispiel mit der Freeware 7-zip ausgelesen werden.
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