Port Forwarding: Welcher Port für welches Filesharing-Tool?
Port Forwarding: Welcher Port für welches Filesharing-Tool?
Die Ports der wichtigsten P2P-Netze im Überblick:
Gnutella
Zum Gnutella-Netzwerk gehören Filesharing-Tools wie LimeWire, Morpheus, BearShare oder Acquisition. Gnutella benötigt den Port 6346 sowohl als TCP, als auch als UDP, um ordentlich zu funktionieren.
Fasttrack
Das Fasttrack-Netz wird von Filesharing-Clients wie Kazaa Lite oder Grokster genutzt. Normalerweise wird das Fasttrack-Netz auf UDP- und TCP-Port 1214 angesprochen.
eDonkey und Overnet
Das wohl beliebteste Filesharing-Netz wird von Filesharing-Tools genutzt, in deren Namen Lastentiere vorkommen: Maultier und Esel. Die Zahl der Clients ist enorm, zu den wichtigsten zählen aber nach wie vor eMule, eDonkey 2000 und Overnet. Das Donkey-Netzwerk benutzt als Standard die TCP-Ports 4661 und 4662 sowie die UDP-Ports 4665 und 4672. Besonders diese Ports werden aufgrund des starken Datenaufkommens im Donkey-Netz häufig von den Providern gesperrt.
Bittorrent
Das Bittorrent-Netzwerk ist geprägt durch eine Unzahl von Clients, die sich obendrein noch auf beliebigen Ports und in ganzen Port-Bereichen betreiben lassen. Zu den wichtigsten Tools gehören neben dem offiziellen Client vor allen Dingen Azureus und der ultrakompakte BitBuddy. Standardmässig wird das Bittorrent-Netzwerk auf den TCP-Ports 6881 bis 6889 betrieben. Andere Ports können aber problemlos benutzt werden.
Direct Connect
Obwohl wenig verbreitet, gehört Direct Connect mit Sicherheit zu den angenehmsten Filesharing-Clients. Er wird, anders als zum Beispiel Bittorrent, auch gerne in abgeschlossenen Netzwerken benutzt, wie in Studentenwohnheimen oder Unternehmen. Die Vorteile sind hohe Übertragungsraten und Trefferquoten. Im Online-Betrieb ist das Tool nicht so stark, doch anderen Netzen teilweise überlegen. Der Server-Dienst läuft auf Port 411, ansonsten kann DC den Portbereich zwischen 1025 und 32000 komplett nutzen. Das Programm sucht sich selbstständig einen offenen Port.
Manolito
Manolito zählt zu den unbekannteren Filesharing-Netzwerken. Zu den wenigen Clients gehören Blubster und Manolito. Das Manolito-P2P-Netzwerk zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Ports völlig frei wählen lassen.
Soulseek
Das Soulseek-Netz ist einer der Konkurrenten zu den Musik-Netzen Fasttrack und Gnutella. Durch die Aufgabe von Audiogalaxy hat das Netz einen deftigen Schub bekommen, zu den bekannteren Clients zählen Soulseek und Octofind. Auch Soulseek benötigt keine speziellen Ports, in der Soulseek-FAQ wird aber empfohlen, die Ports 2234 und 5534 "für eine bessere Client-Performance" zu öffnen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.
Links zum Thema
- Ports - eine Begriffserklärung
- Firewall-Tutorials
- Filesharing-Tools
- IANA
- Portforward.com
- Firewalling.com
