Port Forwarding: Welcher Port für welches Filesharing-Tool?

UDP und TCP - Freunde des Filesharers

Das Problem bei der Portfreigabe ist die Einigung auf bestimmte Ports für bestimmte Dienste. Ein Filesharing-Programm könnte zwar theoretisch auf dem FTP-Port laufen. Ist das Tool aber nicht für den Betrieb mit anderen Ports ausgelegt, findet sich keine Gegenstelle. Das ist in etwa so, als ob man vor einer Haustür auf eine Person wartet und die macht sich durch die Hintertür davon. Beim Warten steht man sich die Beine in den Bauch.

Das Gleiche passiert bei Filesharing-Tools: Ein P2P-Programm kann zwar auf nicht voreingestellten Ports senden, so viel es mag. Es wird kein Kontakt zustande kommen, wenn die Gegenstelle auf Anrufe auf einen anderen Port wartet. Provider machen sich diesen Effekt für Portsperrungen zunutze. Allerdings sind inzwischen zahlreiche P2P-Tools in der Lage, auf portunabhängig zu senden und zu empfangen, womit Forwarding weitestgehend überflüssig wird.

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Wer Dateien tauscht, stößt in den Port-Einstellungen oft auf die Kürzel "UDP" und "TCP". Dabei handelt es sich um zwei Protokolle, die den Datenaustausch zwischen zwei oder mehreren Computern regeln. TCP steht für "Transmission Control Protocol" und gilt als das zuverlässigere Protokoll, UDP hingegen, das "User Datagram Protocol" ist definitiv schneller.

Türen öffnen und Download starten

Kurz zusammengefasst handelt TCP erst eine Verbindungsgeschwindigkeit zwischen Rechnern aus und überprüft die Datenpakete auf Fehler. Sind Fehler aufgetreten, wird das Paket erneut angefordert. UDP tut das nicht, stattdessen müssen Tools, die UDP nutzen, eine eigene Fehlerkontrolle mitbringen. Das geschieht bei den meisten Filesharing-Tools über die Hash-Funktion. Normalerweise nutzen Filesharing-Tools beide Protokolle, weshalb in der Regel beide auf dem Router freigeschaltet werden müssen.

Doch welche Ports werden für welches Filesharing-Tool benötigt? Manche Tools lassen ihre Ports verlegen, andere sind auf bestimmte Ports festgelegt, ohne die eine Funktion völlig unmöglich ist. Egal, welche Art von P2P-Programm betrieben werden soll, in jedem Fall ist der Port unverzichtbar für eine Verbindung mit anderen Filesharern. Kommt nun ein Router oder eine Firewall zum Einsatz, werden die Übermittlungwege normalerweise gesperrt. Die Ports müssen also geöffnet werden. Wie genau das auf den einzelnen Routern und Firewalls funktioniert, erklären die Websites Portforward.com und Firewalling.com.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Filesharing hier.

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