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16.09.2005
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Port Forwarding: Welcher Port für welches Filesharing-Tool?

Michael Knott

Es ist so eine Sache mit den Ports. Sind sie geöffnet, kommt das einer Einladung für Hacker, Spyware und andere Spione gleich. Werden sie geschlossen, zum Beispiel mittels einer Firewall auf Rechner und Router, verweigern diverse Programme den Dienst, vor allem Filesharing-Tools. Diese Übersicht zeigt, welche Ports für welche Dienste geöffnet sein müssen.

Wer Dateien tauschen möchte, verzichtet oft auf eine Firewall. Mit unangenehmen Folgen: Da die Tauschnetze den anderen Nutzern oft die IP-Adresse des Tauschpartners verraten, haben es sich einige Nachwuchs-Hacker zum Hobby gemacht, fremde PC per DoS-Attacke oder andere Spielereien zum Absturz zu bringen. Oft genug werden bei solchen Attacken auch Daten gestohlen. Um das zu verhindern, sollte also nicht auf eine Firewall verzichtet werden. Doch wie lassen sich dann Dateien tauschen?

Kleine Port-Theorie

Das Zauberwort lautet "Port Forwarding". Dabei handelt es sich im Grunde um nichts weiter als eine Portöffnung. Normalerweise dichtet eine Firewall erst einmal alles ab, Ausschlussregeln öffnen Ports. Das umgekehrte Wirkprinzip ist für manche Anwender schwer zu verstehen, macht aber wesentlich mehr Sinn als die klassische Form, die oft in Firewalls für Windows vorkommt. Dort fragt das Firewall-Tool jedesmal nach, wenn ein Programm auf einen Port oder Dienst zugreifen möchte. Letztere Lösung erlaubt zwar eine komplexe Einstellung der Firewall-Regeln, dafür ist die Erstellung der Regeln, bis der Rechner problemlos läuft, überaus anstrengend. Es ist wesentlich simpler, einfach alle Ports zu sperren, bis der Nutzer sie entsprechend freigibt.

Zahlreiche Ports für fast jeden Zweck

Wer einen FTP-Server aufsetzen will ist ohne den Port 21 aufgeschmissen, sind die Ports 1863, 5050, 5190 und 5222 gesperrt, sind Instant-Messenger wie ICQ, AIM, Jabber oder MSN nicht mehr erreichbar. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Zum Glück hat die "Internet-Verwaltung" IANA ein Dokument im Web veröffentlicht, in dem die Dienste und die zugehörigen Ports eingetragen sind. Dort lässt sich überprüfen, ob Kommunikation auf bestimmten Ports überhaupt nötig ist und von welchem Programm sie ausgeht.


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unregistriert, am 17.09.2005 15:36

"Zu den per Standard freigegebenen Ports gehören Diverse, die für das Surfen im Web notwendig sind, darunter der Port 80 für HTTP, also für die Übermittlung von Webseiten oder Port 8080 für HTTPS, die gesicherte Variante von HTTP. Ebenfalls geöffnet sollten die Ports 25 und 110 sein – sie sind für den Zugriff auf die E-Mail-Dienste POP3 und SMTP zuständig. Sind sie gesperrt, lassen sich keine Mails mehr mit Programmen wie Outlook oder Thunderbird abrufen."


was zum...? jedem der schon einmal einen router in betrieb hatte, sollte klar sein, dass port 80 eben nicht zum surfen benötigt wird. auf dem eigenen rechner gibt es kein programm welches auf diesem port standardmäßig "lauscht". das ändert sich, sobald ich auf meinem rechner eine eigene website betreibe, also einen http server. dieser läuft auf port 80. dann müsste dieser port freigeschaltet sein.

gleiches gilt für "lassen sich keine Mails mehr mit Programmen wie Outlook oder Thunderbird abrufen". genannte ports müssen nur serverseitig freigeschaltet werden, nicht aber auf dem lokalen rechner..

ähnliches gilt für icq.

so etwas sollte man eigentlich schon wissen...


eNoodle, am 17.09.2005 16:11

da hast du leider recht, die angaben im artikel sind falsch... :(

das öffnen der ports ist nicht notwendig, wenn nur gesurft oder emails gezogen werden, sondern nur dann, wenn auf dem betreffenden rechner tatsächlich ein entsprechendes server-programm läuft, welches vom internet aus erreichbar sein soll.

--> ich habe die entsprechende passage entfernt...


AgentCooper, am 17.09.2005 17:08

Zitat:

ähnliches gilt für icq.

Für Messages über ICQ schon, aber beim Datei-Transfer (Peer-to-Peer) müssen Ports freigegeben werden.

Coop


Tweek, am 19.09.2005 17:35

Also grundsätzlich müssen Ports dann wohl doch nur frei gegeben werden, wenn Server-Dienste laufen oder die Kommunikation beidseitig läuft.


Ascendro, am 22.09.2005 19:32

Zitat:

Als modernes Filesharing-Tool verwendet Applejuice keine festen Ports, sondern sucht sich selbstständig den Weg durch Router und Firewalls.

Applejuice benötigt einen freien (Core-)Port, der in den Optionseinstellungen frei wählbar ist. Mit einem geschlossenen Core-Port bekommt man eine Firewalled-Meldung als Quittung und das wirkt sich garnicht gut aus.
Wenn man den Core über das Netz fernsteuern möchte muss ausserdem noch der XML-Port 9851 freigeschaltet werden.


Tweek, am 29.09.2005 09:57

Aloha!

Laut der Applejuice-Website sind aber manche Ports recht hilfreich, wenn sie offen sind :-)


Anonym, am 11.10.2006 02:22

Nett wäre es noch, wenn die Leute endlich mal lernen bei Portangaben auch TCP oder UDP mit anzugeben. Alles weitere hier: http://www.portforward.com/cports.htm


derbesserwisser, am 02.05.2007 01:44

So nun muss ich hier doch mal was berichtigen.

Der Applejuice braucht Ports um richtig zu laufen. Werden Ports nicht freigegeben funktioniert der Applejuice nicht richtig.

Und durch soche Aussagen stirbt das Applejuice Net!!!!!

Weitere Informationen findet ihr unter ..:: apple-deluxe ::..


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