Asus W2000V im Test: Notebook-Grazie mit DVB-T und 17-Zoll-Display

Geräuschentwicklung und Akkulaufzeit

Seine ansehnliche Leistungsentfaltung verdankt das Asus W2000V hauptsächlich dem rasanten Notebook-Prozessor von Intel, einem Pentium M 760 mit satten zwei Gigahertz. In punkto System-Performance liegt das Subnotebook Asus W5600A mit dem Desktop-Ersatz gleichauf. Der ATI Mobility Radeon X700 mit 128 Megabyte Grafikspeicher beschleunigt 3D-Spiele deutlich besser als der Mobility Radeon X600, jedoch nicht so gut wie Nvidias GeForce Go 6800. Damit eignet sich das W2000V sogar für anspruchsvolle Titel vom Schlage eines Doom III. Schlieren sind beim 3D-Shooter nur bei konzentiertem Hinsehen zu erkennen, weshalb wir auch dem Display Spieletauglichkeit bescheinigen können.

Da das Asus W2000V in die gleiche Bresche schlägt wie das Alienware S-4m 7700, HP Pavilion zd8155EA, Dell Inspiron 9300 oder Dell Inspiron XPS Gen2, liegt ein Vergleich nahe. Da sich die Ausstattung der verschiedenen Desktop-Ersätze stark unterscheidet, beschränken wir uns auf eine akustische Gegenüberstellung. Dabei landet das Asus W2000V im Mittelfeld, da es zwar leiser arbeitet als die Modelle von Alienware und HP, aber lauter als die 17-zöllige Konkurrenz aus dem Hause Dell. Im Normalbetrieb dreht der Lüfter hörbar seine Runden, ohne dabei besonders aufdringlich zu werden. Bei starker Belastung geht das W2000V deutlich lauter zu Werke.

Asus W2000V

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Doch sobald die integrierten Lautsprecher zu mindestens fünf Prozent aufgedreht werden, ist von der Geräuschkulisse nichts mehr zu hören. Bei der Ermittlung der Akkulaufzeit wählen wir das Energieschema "Battery Saving", welches uns das vorinstallierte Asus-Werkzeug "Power4 Gear+" anbietet und wählen eine noch angenehme Bildschirmhelligkeit von 60 Prozent. Mit zwei Stunden und 45 Minuten erreicht das Asus W2000V einen sehr guten Wert für einen Desktop-Ersatz.

Preis passt zur Leistung

Bei einem mittleren Marktpreis zwischen 2.170 und 2.399 Euro dürfte die geizgeile Fraktion der Schnäppchensucher zwar die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, doch unserer Meinung nach stimmt das Verhältnis von Preis und Leistung beim Asus W2000V: Es ist leichter und flacher als alle bisher getesteten 17-Zoll-Notebooks und fährt ein regelrechtes Arsenal an Zubehör und Anschlüssen auf. Der hervorragende Gesamteindruck wird jedoch durch das spiegelnde Display sowie den fehlenden Nummernblock getrübt. Netzwelt.de meint: Die schönste Alternative, seit es klobige Desktop-PCs gibt.

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