Dell Inspiron 6000 im Test: Preiswertes Breitbild-Notebook
Tastatur und Touchpad
Die Farb- und Schwarzdarstellung ist satt und kräftig, doch ein komplett weißes Bild geht mit einem deutlich sichtbaren Grauschleier einher. Zudem lässt die Ausleuchtung in dunklen Räumen am unteren Rand leicht nach. Dass das Display keine allzu großen Helligkeitsreserven aufweist, fällt hier nicht sonderlich negativ auf, da die maximale Einstellung ein weder zu dunkles, noch zu grelles Bild liefert.
Von den Seiten betrachtet bietet es eine sehr hohe Sichtwinkeltoleranz, nur leider wird das Bild, wie bei den meisten anderen Notebooks, schnell zu dunkel oder hell, sobald sich der Blick von schräg unten oder oben auf das Display richtet. In punkto Schlierenverhalten zählt das Inspiron 6000 zweifellos zu den besseren Notebooks auf dem Markt, da beim Spielen kaum "Nachzieh-Effekte" zu sehen sind.
Das laute Klicken der beiden Touchpad-Tasten kennen wir bereits vom Inspiron 9300 sowie vom Gamer-Notebook Inspiron XPS Gen2, ebenso wie die billig wirkende Optik des Maus-Ersatzes. An dessen Bedienbarkeit gibt es dank des feinfühligen Fingerfelds jedoch nichts auszusetzen. Der Tastenanschlag des Keyboards ist recht fest, doch der Druckpunkt stimmt. Da die Tasten nur sehr wenig Spiel aufweisen, vermitteln sie ein wertiges Schreibgefühl.
Musik und Videos
Klanglich reißen uns die integrierten Stereo-Lautsprecher des Inspiron 6000 nicht gerade vom Hocker. Dafür klingen sie schon bei niedriger Laustärke einfach zu schrill. Von Mittelklasse-Notebooks haben wir jedoch schon weitaus Schlimmeres zu hören bekommen. Hier von Bass zu sprechen wäre übertrieben, doch subjektiv klingt der Ton insgesamt satter als bei manch anderem 15,x-Zoll-Laptop. Das könnte im vorliegenden Fall auch am großen Resonanzkörper liegen. Bei der Wiedergabe von Videos kann das Inspiron 6000 mit einem schönen Bild punkten.
Je nach Aufnahme muss der Zuschauer jedoch die Helligkeitsschraube des Grafik-Treibers ein Stück weiter nach oben drehen. Bei ausgeschaltetem Notebook bewirkt der Druck des Play-Knopfes am vorderen Rand, dass Windows XP hochgefahren und anschließend Dells MediaDirect-Software gestartet wird. Sie funktioniert ähnlich einfach wie das Windows Media Center, nur leider sehr träge. Praktischerweise lassen sich mit den verchromten Front-Schaltern auch andere Abspiel-Programme für Musik und Videos steuern.
Links zum Thema
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