Vergleichstest Ati Radeon X800 GT: Sapphire, His und PowerColor
PowerColor X800 GT
HIS X800GT IceQ II Turbo
Mit einem Straßenpreis von etwa 200 Euro gehört die HIS X800GT IceQ II Turbo zu den teuersten Modellen mit dem Radeon X800 GT. Dafür bekommt der Käufer auch mehr geboten als bei den meisten anderen Grafikkarten. Durch die gleichermaßen ausladende wie ausgeklügelte Kühllösung von Arctic Cooling gibt es hier Overclocking mit Brief und Siegel. Denn dank des mitgelieferten Übertaktungswerkzeugs "iTurbo" können die Taktfrequenzen von GPU und Speicher auf Knopfdruck von 475 und 490 auf jeweils 500 Megahertz angehoben werden.
Doch der riesige Kühler, der sogar die Karte selbst überragt, bringt nicht nur Vorteile mit sich. Da er die heiße Luft der Grafikkarte über ein zweites Slotblech auf der Rückseite des Rechners hinausbläst, geht leider ein Steckplatz für Erweiterungskarten verloren. Ein blauer Lüfter und große Kühlrippen machen die HIS-Grafikkarte zu einem echten Blickfang, der jedoch erst bei durchsichtigen PC-Gehäusen wirklich zur Geltung kommt. Im Paket befinden sich mit Flatout und Dungeon Siege gleich zwei Spiele-Vollversionen.
Auf einer Bonus-DVD befinden sich weitere Programme wie PowerDirector 3 SE Plus, Power2Go 4, 3D Album Picture Pro, Testversionen von PowerDVD, Medi@show 3 und PowerBackup sowie Demos von Half-Life 2, RollerCoaster Tycoon 3, Act of War: Direct Action, Tribes: Vengeance (Single Player) und Axis & Allies. Darüber hinaus liegen der Karte Kabel für S-Video und S-Video auf Komponente sowie ein DVI-VGA- und S-Video-Cinch-Adapter bei. Die nötige Abdeckung für den Luftauslass des Kühlers darf natürlich auch nicht fehlen.
Unser Testkandidat von PowerColor verfügt als einziger gleich über zwei digitale Monitoranschlüsse. Die circa 180 Euro teure Grafikkarte bietet einen deutlich größeren Kühler und Lüfter als die Konkurrenz von Sapphire, gibt sich aber weitaus weniger auffällig als die HIS X800 GT IceQ II Turbo. Zum umfangreichen Softwarepaket gehört neben Treibern noch eine DVD mit CyberLinks PowerDirector SE+, PowerDVD, MediaShow SE, PowerProducer DVD und Power2G sowie eine Vollversion von Pacific Fighters. Des weiteren finden wir Adapter für DVI auf VGA und S-Video auf Cinch sowie Kabel für S-Video und Cinch auf der Zubehörliste.
Da ATIs X800 GT mit sechs Vertex-Shadern, 256 Megabyte Speicher und einer Speicheranbindung von 256 Bit deutlich besser bestückt ist als die vorliegende Grafikkarte mit Nvidias GeForce 6600 GT, verwundert es nicht weiter, dass der Herausforderer in nahezu allen Disziplinen klar vorne liegt. Lediglich bei Doom III erzielt die Nvidia-Karte einen hauchdünnen Vorsprung.

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Mit einem A64 3500+ erreicht der X800 Pro erfahrungsgemäß ca. 500 Punkte mehr in 3DMark05 und fünf Frames mehr in Doom III. Ein Zuwachs von 1.000 Punkten dürfte zwischen dem X800 GT und Pro schon drin sein. Der...
ich hätte mir noch mal die ergebnisse einer x800 pro, x800 xl und x800 xt zum vergleich gewünscht. schade :-( preislich ist die karte ja sehr ansprechend. verliert sie aber viel performance gegenüber den anderen...