Für Sparfüchse: Ein DSL-Anschluss fürs ganze Haus?

Preis und Leistung: Beides auf niedrigem Niveau

Anhand der Preise und Leistungen sollte hier nochmal ausgerechnet werden, ob sich der Spaß wirklich lohnt: Teilen sich sechs Leute einen DSL-6000-Anschluss für 25 Euro und eine Flatrate für 10 Euro, zahlt jeder 5,83 Euro pro Monat. Dafür bekommt jeder Nutzer theoretisch eine Bandbreite von 1002 kBit/s im Downstream, im Upstream bleiben noch 96 kBit/s. Also knapp unter einem DSL-1000-Anschluss, der mit Flatrate immerhin 27 Euro kosten würde.

Was allerdings nicht alle Router haben, ist ein Bandbreitenmanagement. Damit lassen sich nämlich allen Teilnehmern feste Bandbreiten zuordnen, sodass nicht ein Teilnehmer alle anderen blockieren kann. Router mit solchen Funktionen sind aber auch nur äußerst selten als Zugabe zum DSL-Vertrag zu haben. Deshalb ist der Kauf eines sehr guten Routers wahrscheinlich nicht zu vermeiden.

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Zusätzlich sinkt noch die Leistung des WLAN-Netzwerks mit der steigenden Anzahl von Teilnehmern, besonders wenn sich Hardware mit verschiedenen Standards treffen (IEEE 802.11b und 802.11g). Dazu kommt noch, dass der Anschluss nie die volle theoretische Bandbreite erreicht. So kann es gut sein, dass die effektive Bandbreite auf deutlich weniger als 1000 kBit/s sinkt.

Die Einsparmöglichkeiten sind groß, die Risiken allerdings auch: Rechtliche Konflikte, technische Probleme, schwache Leistung. Ohnehin dürfte es schwierig werden, jemanden zu finden, der den Kopf für die Internet-Aktivitäten anderer Leute hinhalten möchte. Deswegen sollten DSL-Interessenten lieber überlegen, ob nicht doch das Geld für einen eigenen Anschluss investiert werden soll: Zugabe-Hardware mit ausreichender Leistung, garantierte Bandbreite und volle Kontrolle.

Problemkind

Die Probleme beim Gemeinschaftsanschluss sind hingegen vielfältig: Kein VoIP mangels sicherer Bandbreite, blockierte Leitungen durch die Downloads anderer, kein Webradio, rechtliche Unsicherheit und technisch anspruchsvolle Einrichtung. Dazu kommen auch noch unter Umständen hohe Kosten für geeignete Hardware.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 8 Beiträge

IPCOP als Router nehmen... Volles Protokoll möglich, aber auch P2Pblock und Contentfilter geht (Snort)...

Mit einem geeigneten Router geht das auf jeden Fall, man kann auch von einem Rechner aus den gesamten Netzwerk-Verkehr ablauschen.

Hallo! Mal ne Frage dazu: Kann der Anschlussinhaber sehen, welche Seiten die anderen Teilnehmer aufsuchen - und daraufhin ggfls. einige Seiten sperren?

ist ja echt nett, hab heute dauernd daran gedacht das zu veröffentlichen, das uwe hier erklärt. uwe, hatte aber gedacht, dass es einen hub und keinen switch dafür bedarf. dsl 6000 leute, dsl sechstausend!

Hallo, Ich vermisse in dem Beitrag die Variante daß sich mehrere Benutzer einen DSL-Anschluß teilen und sich jeder einen eigenen Provider sucht. Es kann jeder machen was er will, da jeder mit seiner eigenen...

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