Wenn man sich mit vielen Leuten den Anschluss teilt, wird es billig. Und langsam.
Für Sparfüchse: Ein DSL-Anschluss fürs ganze Haus?
DSL-Hardware und Technik
Wer zu den absoluten Sparfüchsen gehört, hat sicher schon einmal diese Idee gehabt: Könnte man sich nicht den DSL-Anschluss mit ein paar Nachbarn teilen? Damit ließe sich immerhin viel Geld sparen. Aber: Ist das erlaubt? Und wenn ja, wie löst man das technisch?
Laut Telekom-AGB ist es nicht verboten, dass sich mehrere Haushalte einen T-DSL-Anschluss teilen, obwohl es vor nicht allzu langer Zeit sogar noch verboten war, einen Router am T-DSL-Anschluss zu betreiben. Explizit erlaubt ist es aber auch nicht. Es wird aber ohnehin schwer sein, dem Kunden eine solche Nutzung nachzuweisen. Denn wer macht sich die Mühe, so etwas zu kontrollieren? Trotzdem gilt: Hier müssen die Regeln des eigenen Providers beachtet werden. Deshalb: Lieber vorher nachfragen.
Wenn die Polizei vor der Tür steht
Allerdings haftet der Anschlussinhaber erst einmal für alles, was an seinem Anschluss getrieben wird. Wenn einer der Mitsurfer also beim Filesharing erwischt wird oder, noch schlimmer, über den Internet-Anschluss schwer kriminelle Handlungen begeht, ist erstmal der Anschlussinhaber dran. Dann hilft es aber auch nicht mehr, zu sagen, man habe nicht gewusst, dass jemand mitsurft: Der Inhaber ist nämlich verpflichtet, dafür zu sorgen, dass das nicht passiert. Das steht in den AGB aller Provider.
Im Klartext: Der Anschlussinhaber hält für die Mitsurfer den Kopf hin. Deshalb sollte man solche Aktionen nicht mit jemandem zusammen starten, der einen eDonkey-Server aufziehen will oder Fan der Warez-Szene ist. Und auch sonst droht Gefahr: Ein Pädophiler würde seine Neigung wohl kaum zugeben, und solchen Menschen möchte wohl keiner helfen.
Nur WLAN hilft
Besteht ein Vertrauensverhältnis, kann es an die Technik gehen. Allerdings bleibt hier kaum etwas anderes übrig als WLAN. Denn die wenigsten werden meterweise Kabel verlegen wollen, und Homeplug-Netzwerke über die Steckdose funktionieren nicht über den Stromzähler hinweg.
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sehr kritisch aber doch sehr unkritischer artikel!
Der Artikel erwähnt Sachen wie "QoS" überhaupt nicht. (Stichwort: Linux Router) Auch auf Sachen wie "Benutzerfreigaben" etc. geht er nicht ein.
"Wenn einer der Mitsurfer also beim Filesharing erwischt wird oder, noch schlimmer, über den Internet-Anschluss schwer kriminelle Handlungen begeht,..."
was kann man denn in deutschland "kriminelleres" über einen internet-anschluss tun, als filesharing zu betreiben oder zu nutzen? kinderpornos runterladen vielleicht? nicht in den augen des gesetzes, das kostet maximal 2 jahre. für ein paar filme, ein paar cds geht der user bis zu 5 jahre in den bau, und zahlt den entstandenen schaden. (der pädophile zahlt natürlich nix, hat ja keinen was gekostet).
Hallo,
Ich vermisse in dem Beitrag die Variante daß sich mehrere Benutzer einen DSL-Anschluß teilen und sich jeder einen eigenen Provider sucht. Es kann jeder machen was er will, da jeder mit seiner eigenen IP im Internet surft.
Ich habe ein Modem und einen nachgeschalteten Switch an meinem DSL-Anschluß. Vom Switch gehen 2 LAN-Kabel zu meinem Rechner und zum Rechner meines Nachbarn und jeder kann sich einwählen wann er will.
Allerdings bremst ein laufendes P2P-Programm etwas die Geschwindigkeit des anderen Rechners. Modem und Switch kosten auch etwas Strom da sie immer laufen.
Die Wlan-Probleme bleiben natürlich wie im Beitrag beschrieben und man sollte sich etwas mit Neizwerkfreigabe auskennen damit der eine nicht den Rechner des anderen durchstöbern kann.
Monatlich habe ich ca. 3 Euro Stromkosten zu den17 Euro für den DSL-Anschluß.
Es macht schon einen Unterschied ob ich 17 Euro oder 10 Euro im Monat zahle.
Den Vorschlag meines Nachbarn über einen Router und einen Provider zu surfen habe ich aus den im Beitrag beschriebenen Gründen abgelehnt.
Ich habe mal gelesen daß sich bis zu 10 unterschiedliche Benutzer mit ihrem DSL-Provider über einen DSL-Anschluß einwählen können.(weißich aber nicht genau)
Gruß Uwe
ist ja echt nett, hab heute dauernd daran gedacht das zu veröffentlichen, das uwe hier erklärt. uwe, hatte aber gedacht, dass es einen hub und keinen switch dafür bedarf.
dsl 6000 leute, dsl sechstausend!
Hallo!
Mal ne Frage dazu:
Kann der Anschlussinhaber sehen, welche Seiten die anderen Teilnehmer aufsuchen - und daraufhin ggfls. einige Seiten sperren?
Mit einem geeigneten Router geht das auf jeden Fall, man kann auch von einem Rechner aus den gesamten Netzwerk-Verkehr ablauschen.
IPCOP als Router nehmen...
Volles Protokoll möglich, aber auch P2Pblock und Contentfilter geht (Snort)...
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