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Linux-Verband: Protest gegen Microsoft-Schleichwerbung Hinterlistig gegen Microsoft

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Wahlberichterstattung ist informativ und perfekt zur Platzierung von Schleichwerbung. Was die Titanic-Partei in ihrem Dritten Wahlwerbespot konsequent durchzieht, ist bei ARD und ZDF seit Jahren Gang und Gäbe. Einblendungen der "Sponsoren" der Wahlberichterstattung machen Werbung. Der Linux-Verband findet das wenig amüsant.

Wahlberichterstattung ist informativ und perfekt zur Platzierung von Schleichwerbung. Was die Titanic-Partei in ihrem Dritten Wahlwerbespot konsequent durchzieht, ist bei ARD und ZDF seit Jahren Gang und Gäbe. Einblendungen der "Sponsoren" der Wahlberichterstattung machen Werbung. Der Linux-Verband findet das wenig amüsant.

Nach Aussagen des Linux-Verbandes handele es sich bei den Einblendungen der Statistik-Partner in der Wahlberichterstattung um Schleichwerbung - und zwar für Microsoft. Tatsächlich blendet die ARD bei allen computergenerierten Wahldiagrammen des Instituts Infratest-Dimap am unteren Bildschirmrand ein Microsoft-Logo ein. Zuviel für die Linux-Freunde, das sei "Schleichwerbung in Informations- und Nachrichtensendungen". Und die ist bekanntlich nicht erlaubt.

Linux-Verband in Angriffstellung

Besser gesagt: Sie ist erlaubt. Und zwar von den Landesmedienanstalten, die für die Überprüfung der Inhalte von Fernsehen und Rundfunk zuständig sind. Dort wurde das sogenannte "Grafik-Sponsoring" nämlich als zulässig bewertet. Allerdings könne dies nicht als Rechtfertigung akzeptiert werden, "da sich dies allenfalls auf Sportsendungen beziehe." Das jedenfalls behauptet der Linux-Verband.

Werner Riek, Sprecher des Linux-Verbandes gegenüber der Netzwelt-Redaktion auf die Frage, worauf sich die Vorwürfe genau bezögen: "Sie kennen doch diese kleinen Logos bei der Wahlberichterstattung. Genau die meinen wir." Andere Logos werden laut Riek nicht eingeblendet, deshalb seien andere Firmen auch nicht involviert. Gerade die ARD, die in der Vergangenheit der latenten Schleichwerberei überführt worden war, dürfte dieser Vorwurf unangenehm sein.

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9 Kommentare

  • Tweek schrieb Uhr
    Soviel ich weiss haben die Landesmedienanstalten bei den Öffentlich-Rechtlichen nichts zu erzählen. Doch, haben sie.
  • immorb schrieb Uhr
    Besser gesagt: Sie ist erlaubt. Und zwar von den Landesmedienanstalten, die für die Überprüfung der Inhalte von Fernsehen und Rundfunk zuständig sind. Soviel ich weiss haben die Landesmedienanstalten bei den Öffentlich-Rechtlichen nichts zu erzählen. Demnach dürfen sie auch nichts genehmigen. m.f.g.
  • hobbyesel schrieb Uhr
    der kunde geht zu windows? ich bin nicht hingegangen... aber auf meinem pc war xp vorinstalliert... und nicht suse? komisch.... naja, und wenn man es schon umsonst ( im preis enthalten ) kriegt, dann ist linux nicht billiger... theorie versaut. :tuxi: wenn erstmal die tollen überwachungskomponente des neuen ms systems von den anwendern gespürt werden, dann wird es auch mehr "asoziale nerds, neidische nerds und Weltverbesserungs-Idealisten" .. ich meine mehr Linux-User .. geben.
  • Tweek schrieb Uhr
    Aber solage indirekt in Zeitschriften und auf Seiten wie Netzwelt Werbung für Windows erscheint und in den Foren der dumme supportlose Windowsdummuser unterstützt wird, solange wird sich halt auch nix ändern. Tja, das mag daran liegen, dass Windowsdummuser nunmal 90 Prozent aller Computer-Anwender ausmachen. Da hilft kein Weltverbesserungs-Idealismus, sondern marktwirtschaft, denn der Kunde geht immer zum besseren Produkt... zumindest... nun gut, zum billigeren. Aber dann müsste Linux... ach, verdammt, Theorie versaut... :-D
  • Anonym schrieb Uhr
    Re: Re: lol, wenn ich schon den...

    Nachtrag: Insbsondere solchen affigen hirnentleerten Kommentare wie von "Rick" blieben uns dann wenigstens teilweise erspart, das sollte doch schon ein Anreiz sein, Schleichwerbung unter einem anderen Blickwinkel zu sehen und sie zu vermeiden.
  • Anonym schrieb Uhr
    Re: lol, wenn ich schon den...

    Komisch nur, daß nicht jeder Gemüsehändler der technischen Support leistet sofort genannt wird. Wenn natürlich solche Gurkenfirmen wie Siemens und MS explizit verlangen, daß die technische Dienstleistung sofort erkennbar als Werbebanner erscheint, so wird diesen natürlich Folge geleistet. Nur unsensible Menschen schauen bei sowas zu. Würden dieselben Millionen für Werbung zu alternativen zum W*-Nepp ausgegeben, so würden viele alberne Diskussion Linux vs. Windows entfallen, weil Alternative Betriebssystem dann über eine größere Akzeptanz verfügen würden. Aber solage indirekt in Zeitschriften und auf Seiten wie Netzwelt Werbung für Windows erscheint und in den Foren der dumme supportlose Windowsdummuser unterstützt wird, solange wird sich halt auch nix ändern.
  • hobbyesel schrieb Uhr
    lol, wenn ich schon den unterpunkt "Neidische Nerds" sehe... sagt schon alles.
  • GreasySpoon schrieb Uhr
    unabhängig vom ewigen linux/microsoft streit finde ich den vorwurf gegenüber ndr ein wenig hart. und gleich von schleichwerbung zu sprechen ist ganz schön mutig.
  • Rick schrieb Uhr
    Re: News - Linux-Verband: Protest...

    jeder weiß, dass die linuxer nur neidisch sind auf die größe von microsoft, ich wäre das auch wenn meine produkte besser wären und ich sie für nahe zu gratis rausrücken müsste. Was ich genau sagen will ist, das die Linuxer sich mal wieder wie die Mädchenecke vom Schulhof anstellen und mal wieder etwas aufmerksamkeit brauchen um auch mal für sich werbung machen zu können. P.S. ich habe mich natürlich auch mit Linux beschäftigt und halte es für ebenso sinnfrei wie microsoft produkte
  • Lois schrieb Uhr
    Re: News - Linux-Verband: Protest...

    Also nix gegen Linux, aber wenn man schon rummosert, dann bitte berechtigt.

Darüber lacht die Netzwelt

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