GeForce 7800 GT vs. GTX: Gainward Ultra/3400PCX Golden Sample im Test
GeForce 7800 GT und GTX: Markante Unterschiede
Wie die Benchmarks eindrucksvoll beweisen, ist der Vorsprung der Gigabyte GV-NX78X256V-B, welche auf dem GeForce 7800 GTX mit Standardtakt basiert, auf die Gainward Ultra/3400PCX Golden Sample nur marginal. Das Fehlen von vier Pixel-Pipelines und einem Vertex-Shader fällt dank der werksseitigen Übertaktung kaum noch ins Gewicht. Um sie zu aktivieren, genügt ein Klick auf den Schalter mit der Aufschrift "Erweiterte Performance", den Gainwards hauseigenes EXPERTool über die Task-Leiste anbietet.
Da es sich beim GeForce 7800 GT um einen recht jungen Grafikchip handelt, entsprechen im Grunde alle erhältlichen Karten noch dem ursprünglichen Referenzdesign Nvidias, so auch die Gainward Ultra/3400PCX Golden Sample. Im direkten Vergleich mit der Gigabyte GV-NX78X256V-B, die ebenfalls weitestgehend dem Referenzdesign entspricht, fällt zuerst der deutlich weniger aufwendige Kühler ins Auge. Zudem ist die GT-Karte etwa 1,2 Zentimeter kürzer.
Während eine Standard-Karte mit GeForce 7800 GTX selbst bei voller Belastung noch von dem Mainboard-Lüfter unseres Test-Mainboards übertönt wird, sieht die Sache beim GT schon ganz anders aus. Hier hören wir den Lüfter bereits im Desktop-Betrieb deutlich rauschen. Wir müssen uns zwar nicht die Ohren zuhalten, doch für echte Silent-Freaks empfinden wir die Geräuschkulisse als entschieden zu hoch. Dasselbe Problem dürfte jedoch bei allen derzeit erhältlichen GT-Karten bestehen.
Dafür konnten wir die Gainward Ultra/3400PCX GS ganz im Gegensatz zur Gigabyte GV-NX78X256V-B oder Gainward Ultra/3500PCX GS ohne zusätzliche Gehäuselüfter stabil im SLI-Verbund betreiben. Unter Volllast erreicht die Gainward Ultra/3400PCX GS im Alleingang etwa 70 Grad Celsius, in doppelter Ausfertigung etwa drei Grad weniger. Im reinen 2D-Betrieb pendelt sich die Temperatur in beiden Fällen bei vertretbaren 55 bis 57 Grad ein.
Die günstigere Alternative für High-End-Freaks
Sich eine Gainward-Grafikkarte anzuschaffen, war noch nie billig. Auch die Ultra/3400PCX Golden Sample kostet mit einem Straßenpreis um 400 Euro circa 20 Euro mehr als ein normalschnelles GT-Modell. Doch damit ist sie immer noch 80 Euro günstiger als eine GTX-Grafikkarte, bietet aber fast ebenso hervorragende Leistungswerte. Außerdem verfügt sie ebenfalls über qualitätssteigernde Merkmale wie Gamma-korrigiertes Antialiasing und Transparenz-Antialiasing. Unser Fazit: Die günstigere Alternative für High-End-Freaks.
Schnittstellen und Zubehör
- 2x DVI
- S-Video
- ViVo-Kabel (Video in / Video out) mit HDTV-Unterstützung
- 2x DVI-VGA-Adapter
- Stromkabel mit zwei 12-Volt-Anschlüssen
- CyberLink PowerDVD 5
- muveee autoProducer 3
- Treiber
- Gainward Expertool
Links zum Thema
- Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Diamondback
- GC 2005: Zu Besuch bei ATI und Nvidia
- Test: Alienware Aurora 7500 SLI
- Test: Gigabyte 3D1 mit doppelter GeForce 6600 GT
- Test: HIS Radeon X850 XT IceQ II iTurbo
- Test: Gainward Ultra/3500PCX Golden Sample
- Test: Asus Extreme AX850XT Platinum
- Test: Gainward CoolFX Ultra/2600 PCX Golden Sample
- Vergleichstest: Nvidia GeForce 7800 GTX-Grafikkarten
