Der Trend geht klar zur höheren Bandbreite. Netzwelt zeigt, ob sie mitgehen müssen

DSL 1000: Noch zeitgemäß oder schon alte Krücke?

"Lassen Sie sich kein DSL 2000 aufschwatzen", lautete der netzwelt-Rat vor einem halben Jahr. Doch seitdem hat sich einiges getan: Die Flatrate hat fast alle anderen Tarife abgelöst - dank günstiger Preise, die für alle Bandbreiten gelten. So sind die Preisunterschiede längst nicht mehr so groß wie früher. Gibt es noch einen Grund, DSL 1000 zu buchen oder ist das Bandbreiten-Wettrüsten wieder nur ein Marketing-Gag?

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Erstmal billg, aber langfristig teurer
  2. 2DSL 1000: Kein altes Eisen
  3. 3Bandbreite teilen
  4. 4Tipp: Bedarf abschätzen und standhaft bleiben

Die DSL-Provider bemühen sich nach Kräften, die Kunden in die hohen Bandbreiten zu locken: Bis auf wenige Ausnahmen kostet der DSL-Einstieg Geld, wenn man sich für einen 1000er-Anschluss entscheidet. 1&1 verlangt sogar für den DSL-2000-Anschluss eine Einrichtungsgebühr, nur der 6000er-Anschluss kostet keinen Einrichtungspreis. So lässt sich natürlich kurzfristig Geld sparen, auf lange Sicht wird es aber teurer.

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Erstmal billg, aber langfristig teurer

Konkret heißt das: Der DSL-1000-Anschluss kostet 49,95 Euro Einrichtungsgebühr, der 6000er-Anschluss nicht, ist aber pro Monat acht Euro teurer. Das heißt: Schon nach einem halben Jahr zahlt man drauf, wenn man sich für DSL 6000 entscheidet. Wenn DSL 2000 ohne Einrichtungspreis zu haben ist, zahlt man erst nach eineinhalb Jahren drauf.

Trotzdem ist der Trend klar erkennbar: Er geht zur hohen Bandbreite. Wie ein Sprecher eines großen deutschen Providers sagte, entscheide sich ein Großteil der Kunden für den 6000er-Anschluss. Und wer nicht auf jeden Euro achten muss, wird vielleicht auch dem Spaß am schnellen Anschluss erliegen und einfach aus Kauflust breites Breitband nehmen.

DSL 1000: Kein altes Eisen

Dabei ist DSL 1000 für viele immer noch völlig ausreichend: Wer den Anschluss alleine nutzt, dabei fast nur surft, mailt und VoIP nutzt, ist mit einem DSL-1000 Anschluss bestens versorgt. Vor allem dann, wenn er ohnehin nur wenig Zeit im Internet verbringt. Passionierte Downloader werden sich aber zusätzliche Bandbreite haben wollen.

Beiträgeinsgesamt 16 Beiträge

hahahaha mein Fuchsschwanz ist auch der längste ;) Was sollen 6Mbit bringen ? ausser vielleicht Mehrkosten ? Sogar beim Filesharing wird man die 6Mbit (ca. 800KB/s) niemals...

Ich hab mich jetzt schon länger in das Thema eingelesen und ich würde den Grund denn elwood angegeben hat mit "Jein" beantworten. Ist natürlich schon so das die Telekom mit einem Anschluss weniger Personen...

Ich denke, das liegt an der Struktur der schönen Alpenrepublik: Ein großer Teil der acht Millionen Einwohner drängelt sich in Wien, Graz, Salzburg und den anderen größeren Städten, das weite Land ist aber so...

Wie kommt es eigentlich, daß Ö uns hinterher ist, hab ihr keinen freien Markt?

In Östereich gibt's doch auch DSL: http://www6.inode.at/

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