Registry säubern und Effekte abschalten
Windows-Tuning Teil 3: So arbeitet der PC schneller
Tobias Röhrig
Nicht nur ein schneller Windows-Start ist wichtig. Der Computer soll auch während der Arbeit nicht trödeln. Besonders nach langjähriger PC-Nutzung zeigt Windows greisenhafte Reflexe. Dagegen hilft nur: Die Festplatte fegen, die Registry ausspülen und den Speicher entrümpeln.
Ziemlich viel Speicher kann man zum Beispiel einsparen, wenn man auf all die netten Designeffekte in Windows verzichtet. Dazu gehören geglättete Schriften, abgerundete Fenster, die Windows-Geräusche und ähnliche Spielereien. Mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle des Desktops klicken und die Option "Eigenschaften" wählen.
Durch einen Klick auf das Feld oben links, in dem "Windows XP" steht, kann man auf die Option "Windows klassisch" wechseln. Dadurch werden schon einmal viele Effekte abgeschaltet, die man sonst von Hand deaktivieren müsste.
Auch das Wallpaper braucht Speicher
Danach auf "Übernehmen" klicken, denn es sind noch nicht alle Einstellungen gemacht. Nach einem Klick auf die Registerkarte "Desktop" erscheint das Menü mit dem das Windows-Hintergrundbild eingestellt wird.
Natürlich wird nicht Jeder darauf verzichten wollen. Wer es doch tut und in der Liste die oberste Option "(Kein)" anwählt, spart aber knapp einen Megabyte Speicher.
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xp - clean ist ein gutes programm, aber auch steganos tuning 7. ist nicht schlecht, beide geben ne gute saubere mischung.!!
die tipps sind sehr grenzwertig:
16-bit auflösung:
aktuelle grafikkarten sind schon seit langem auf 32 bit optimiert. 16 bit dürfte nicht viel performance bringen und alle verläufe (z.b. auch fotos im internet) sehen viel schlechter aus. ob sich das dann lohnt, muß jeder selbst entscheiden.
registry aufräumen:
ich kenn das xp clean nicht. ich benutze registry first aid. und wenn ich sehe, was der automatisch "reparieren" will, dann sträuben sich mir teilweise die haare. da werden völlig unterschiedliche dlls verbunden, dateizuweisungen verschlimmbessert, usw. man sollte in jedem fall selbst kontrollieren, was da verändert wird.
hintergrundbilder ausstellen:
die meisten user haben hochgezüchtete aldi-rechner, die eigentlich nur rumgammeln, wenn man surft oder briefe schreibt. bei aktuelle 512-1024 MB RAM sind 1-2 MB für's hintergrundbild zu vernachlässigen. wenn man mehr spaß am arbeiten hat, wenn im hintergrund ein foto der liebsten oder der family ist, kann es beruhigt drin lassen.
also die allerwichtigsten zutaten für ein schnelles windows sind:
1. nicht ständig neue software "testen", wenn es nicht sein muß.
2. nach der installation das passenden verzeichnis kontrollieren und ggf. löschen. ebenso unter gemeinsame programme und dokumente & einstellungen. danach die registry nach einträgen durchsuchen.
3. temp- und cache-ordner in regelmässigen abständen leeren. man kann diese auch in andere verzeichnisse legen, so dass man nicht immer in den tiefen von windows danach suchen muss.
4. programme, die in der systray starten überprüfen, was sinnvoll ist und was man braucht. ansonsten deaktivieren.
also die tipps der ersten beiden windows-tuning teile.
die ganzen oberflächentuning-tipps bringen auf aktuelle computern kaum mehr performance - erst recht nicht merkbare. sie sind gut für minimalisten oder für user auf älteren maschinen.
Hallo Pixel!
1.) Also dass sich Jemand über den Tipp mit der 16-Bit Farbtiefe beschweren würde, habe ich mir schon gedacht. Ich schreibe aber normalerweise nichts, was ich nicht selbst ausprobiert habe: Fotos im Internet schauen ganz normal aus und die Windows-Fenster haben die gleichen Farben wie vorher :rolleyes:. Bei PC-Spielen schaltet die Grafikkarte ohnehin um und selbst Videos können korret angezeigt werden. Bei denen habe ich aber unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Deshalb habe ich ja auch empfohlen, die Farbtiefe wieder hochzschalten, falls man unzufrieden sein sollte. Ich gebe Dir aber Recht: Genau wie beim Hintergrundbild bringt die Farbtiefe vorranging alten PCs Geschwindigkeitsvorteile.
2.) Wenn Du XP Clean nicht kennst, solltest du auch nicht drüber schreiben. In dem Tutorial wird die Registry auch nicht repariert, sondern werden die unverknüpften Einträge rausgesucht und gelöscht...mit vorheriger Sicherung. Je nach Zustand der Registry bringt das kleine oder große Geschwindigkeitsvorteile.
3.) Das übrig gebliebene Verzeichnis eines deinstallierten Programms zu löschen schafft zwar Ordnung, macht den PC aber nicht schneller. Im Gegensatz dazu sollten die übrig gebliebenen Registry-Einträge gelöscht werden (siehe 2.).
4.) Temp- und Cache-Ordner zu löschen schafft freien Festplattenplatz, macht den PC aber auch nicht schneller.
5.) Wie man den Systray-Kram entfernt wurd in der Artikelserie auch beschrieben.
6.) Defragmentierung ist kein Oberflächentipp. Auch das macht den PC schneller, wenn man das normalerweise nie macht.
Windows-Tuning, Teil 4:
PC wegschmeißen, Mac kaufen ;-)
ich bin total zufrieden. gut erklärt. vielen dank.
das wäre zu einfach ^^
... aber verdammt effizient ;-)
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