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Gamer-Elite im Mausvergleich: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Sascha Hottes
Dass die Razer Diamondback keine Allrounderin ist, darauf haben wir bereits in unserem Vergleich mit der Logitech MX 518 und Saitek Gaming Mouse hingewiesen. Dass es anderen Anwendern anders ergeht, können und wollen wir natürlich nicht ausschließen. Doch rein subjektiv empfinden wir die Copperhead als die alltagstauglichere Maus von beiden. Zum einen sind die seitlichen Tasten besser zugänglich, zum anderen liegt die Hand bei der Copperhead wesentlich bequemer und entspannter.
Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Kabellängen, Gewichtsverstellung und Preise
Das USB-Kabel der Diamondback misst zwei Meter, das der Copperhead zehn Zentimeter mehr. Dem stehen die relativ geringe Kabellänge der Logitech MX 518 (1,8 Meter) sowie die längeren Schnüre der Saitek Gaming Mouse (2,2 Meter) und Raptor-Gaming M2 (2,5 Meter) gegenüber. Die versprochene Gewichtsverstellung der Copperhead können wir leider nicht beurteilen, da das passende Zubehör bei unserem Testexemplar fehlte. Voraussichtlich wird es drei Gewichte à fünf, zehn und 15 Gramm geben, die frei miteinander kombiniert werden können.
Um sie einzusetzen, muss erst eine Schraube mit dem beiliegenden Schraubenzieher gelöst und das Gehäuse der Maus geöffnet werden. Allerdings gehören die Gewichte nicht zum Lieferumfang der Maus und müssen separat erworben werden - gegen einen weiteren Aufpreis, versteht sich. Die Razer Copperhead wird erst ab dem 01. Oktober 2005 ausgeliefert, kann aber bereits jetzt vorbestellt werden. Mit knapp 70 Euro kostet sie immerhin 20 Euro mehr als die Diamondback. Beim günstigeren Modell erhält der Käufer neben einem mehrsprachigen Bedienungshandbuch noch eine praktische Transport-Tasche.
Klare Siegerin
Razer hat es tatsächlich geschafft, eine hervorragende Gamer-Maus noch besser zu machen. Die Copperhead reagiert nicht nur präziser und schneller, sondern liegt auch deutlich besser in der Hand als ihre Vorgängerin. Zudem punktet sie mit einem eigenen Speicher, der das Ablegen individueller Einstellungen möglich macht. Grund zur negativen Kritik geben lediglich der gesalzene Kaufpreis von 70 Euro sowie die aufpreispflichtigen Gewichte.
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